Donnerstag, 30. April 2009

Airlie Beach [9-10.4.09]

Neben Sydney war das der schönste Teil unserer Ostküstenreise. Ich denke bei diesem Eintrag sind die Bilder viel besser als der Kram den ich hier schriftlich verzapfe. Sonst wahrscheinlich auch.
Dort angekommen konnten wir uns zum Glück direkt auf Erkundungstour machen, weil wir schon eine Unterkunft hatten. Als erstes sind wir dann zum "Strand" gegangen, da es uns bisher noch nicht vergönnt war dies zu tun. Dieser Strand in Airlie Beach beschränkt sich jedoch auf ein kleines Stück mit wenig Wasser und auch nicht so schönem Sand. Deshalb haben sie dort eine künstliche Lagune erbaut in der man im Süßwasser plantschen kann. Am Abend waren wir noch joggen und haben dann eine Nacht verbracht in der die Kröten nicht eine Sekunde Ruhe gegeben haben.
Am nächsten Tag wurden wir früh von einem Shuttleservice zum Hafen gebracht, wo VoyagerI uns als Passagiere aufgenommen hat. Das Schiff hat uns dann zu 3 verschiedenen Stationen gebracht. Station 1 war das Schnorchlen, welches leider nicht ganz so schön war, da das Wasser trübe war und man nicht viel sehen konnte. Auch bei guter Sicht wäre ich nicht auf meine Kosten gekommen. Um das wirkliche Korallenmeer genießen zu können muss man schon die 70km oder 3 Stunden mit dem Boot von der Küste weg fahren und nicht die nächste Insel ansteuern, denke ich. Station 2 war der Whitsunday Beach, welcher wirklich sehr schön war und wir haben uns trotz des Wetters einen Sonnenbrand eingefangen. Station 3 hätte man sich schenken können. Wir waren da zwar irgendwo in einem Pool aber das ist auch schon alles an das ich mich erinnere.
Ganz früh am nächsten Tag ging es dann ab nach Rockhampton.

Besuch aus Malaysia

Am letzten Wochenende und auch am kommenden Wochenende habe/werde ich Besuch bekommen. Isa wollte nämlich vor ihrer Rückreise nach Deutschland nochmal ihre alten Bekanntschaften aus Australien wiedersehen. Da ich so gesehen keine alte Bekanntschaft bin aber in einer der Anflugsstädte von Kuala Lumpur wohne, wurde ich mit in diese Planung eingeschlossen. Eigentlich wollten wir hier abends raus gehen haben uns dann aber vollkommen verquatscht. Wir hatten uns ja auch viel zu erzählen. Wir hatten jeweils im Ausland neue Erfahrungen gemacht und trotz des Skypezeitalters (in dem sich allerdings noch nicht viele befinden) nicht oft miteinander geredet.
Der Besuch der Botanischen Gärten war die einzige Unternehmung.
Mal sehen ob wir es am nächsten Wochenende schaffen in Melbourne etwas zu finden was nicht schon um 01:00 schließt.

Mackay [8.4.09]

In dieser kleinen Stadt mit einem kleinen Flughafen sind wir mit virgin blue sicher gelandet. Der Flughafen war schon recht süß und hat mich ein bisschen an einen Flughafen erinnert, an dem man landet bevor einem eine paradiesische Urlaubslandschaft geboten wird. Aber diese Stadt hatte neben einer kleinen Fußgängerzone auch nichts zu bieten.
Dort angekommen mussten wir uns erstmal eine Bleibe suchen und sind dafür viel wandern! Nachdem das geschafft war, haben wir die arme Frau an der Touristeninformation zeitlich voll "ausgenutzt". Über sie haben wir das Auto gemietet, die Bootstour in Airlie Beach und die Unterkunft in Airlie Beach gebucht.
Eigentlich wollten wir von Mackay aus nur noch Richtung Süden fahren um uns nicht nur noch mehr von Sydney zu entfernen aber wir wollten unbedingt noch die Farben- und Artenvielfalt des Great Barrier Reef's sehen. Dazu fuhren wir nach Norden in die Stadt, die in Deutschland als Partyhochburg bekannt ist, Airlie Beach.
Nachdem eine Kameratasche mit wichtigen persönlichen Erinnerungen - in ihr gespeichert - im Taxi vergessen wurde, haben wir nach zeitintensiven zurückorganisieren noch ein mal aufatmen können. Leider kann ich bis heute nicht bei dem Thema Kontaktlinse aufatmen, weil ich eine davon irgendwo in Mackay's Waschbecken verloren habe und seitdem einseitig blind bin.
Der Strand, den wir zur Wiedergutmachung besuchen wollten um uns dann in die Wellen zu schmeißen, war enttäuschend, weil kein Wasser da war. siehe Bilder

Mittwoch, 29. April 2009

Botschaft von Deutschland

vor einer Woche war ich bei der deutschen Botschaft ... einfach nur so. Ich wollte mal so weit rein kommen wie möglich. Habe aber nur die erste Hürde geschafft - die Eingangstür. Ich bin schon ein wenig enttäuscht von meiner Leistung, als einziger Grund (um dort rein zu kommen) ist mir nur eine Registrierung eingefallen. Als ich dann drin war ist mir zum Glück noch eingefallen, dass im September Wahlen sind in Deutschland und fragte dann nach dem Verfahren der Briefwahl. Außer zwei Formularen bin leer ausgegangen. Aber die Leute da drin wollen bestimmt auch arbeiten und sich nicht mit einem Möchtegern unterhalten. Nach der Enttäuschung über die fehlende Präsenz von Sicherheitsbeamten ging mein Heimweg durch die Botanischen Gärten und haben mir den Tag noch versüßt.

Dienstag, 28. April 2009

Phillip Island [6.4.09]

An dem Tag sind wir erst relativ spät aus Melbourne los gekommen und mehr oder weniger ohne Plan 1,5 Stunden später dort angekommen. Unsere Informationen haben wir dann aus der Touristeninformation bekommen und wusste dann was da so auf der Insel "ab geht". Neben der Luft- und Wassertemperatur ist die Anzahl der heimkehrenden Pinguine angeschrieben.
Der erste Teil war ein kleiner Spaziergang in dem Ort den mein Navigationgerät als Stadtzentrum von Phillip Island identifiziert hatte. An diesem kleinen Stranddorf war aber auch schnell alles gesehen und wir konnten endlich zu dem Streichelzoo.
Leicht unsicher über die Notwendigkeit dieses Besuches sind wir in dieses Gehege rein und haben uns wie auf den Bildern ersichtlich ganz nach Steve Irvine übermäßig über die Tiere gefreut. Da wir sonst selten/nie diese Tiere gesehen haben, war der Besuch neben dem Zeit tot schlagen auch noch sinnvoll. Man kann ja schlecht aus Australien zurück kommen ohne die typischen Einheimischen gesehen zu haben.
Zum Abend hin fuhren wir zur "penguin parade" bei der die Pinguine nach den Beutezügen im Meer abends zum Strand kommen und in kleinen Gruppen nacheinander ins Landesinnere vorrücken. Diese Angelegenheit war sehr touristisch und eigentlich nicht so mein Ding aber falls fotogeile Touristen das ohne diese Zäune und Wächter machen würden, würde ich mir als Pinguin einen anderen Platz aussuchen auch wenn es in meine DNA geschrieben wäre. Leider durfte man dort auch keine Fotos machen um mit dem notwendigen Blitzlicht die Tiere nicht zu erschrecken. Vielleicht findet man hier Bilder?
Warnschilder fordern Besucher auf beim Verlassen des Parkplatzes nach Pinguinen unter dem Auto zu suchen. Wir haben das vergessen.

DAS Missgeschick

Wie von Sina groß angekündigt ist uns auf unserer Reise eine kleine Dummheit passiert. In unserem Plan, den Rest der Great Ocean Road an einem Tag von Apollo Bay zu bereisen, mussten wir sehr früh aufstehen. Ich finde im Urlaub sollte man nicht vor 6:00 Uhr aufstehen, musste mich aber der Übermacht fügen und wir stellten den Wecker auf 5:00 Uhr. Das ist zwar schon schlimm genug aber zum Verhängnis wurde uns dann erst die Sache mit der Zeitumstellung. Wir haben uns falsch entschieden und mussten dann zwei Stunden vor dem Bäcker warten. Und ich habe mich schon gewundert warum die dummen Bäcker kurz vor der Öffnung noch am Brot rum machen und uns trotz Anklopfen nicht rein lassen. Das Ausschmücken der Gedanken von den anderen Personen (Bäcker, Mitbewohner) und die späte Entdeckung des Fehlers haben uns noch den ganzen Tag amüsiert.
An dem Tag haben wir viel geschafft.