Donnerstag, 30. Juli 2009

Zurück in Deutschland

Seit dem 26.7. bin ich schon wieder zurück in Deutschland und genieße den deutschen Sommer. Momentan bin ich in Aachen und werde dort auch erst mal die nächste Zeit verbringen.
Ein paar Umstellungprobleme gibt es zum Beispiel mit dem Rechtverkehr aber die werde ich dann wohl bald auch wieder gelöst haben.
Da ich jetzt bestimmt nichts tolles mehr erleben werde und ich auch normal erreichbar bin, wird in nächster Zeit kein neuer Post entstehen.
Jedoch kann es noch vorkommen, dass ich die Westküste, den Kakadu NP und Cairns noch mal etwas genauer beschreibe. Also lohnt sich ein kurzer Besuch vielleicht doch irgendwann.

Donnerstag, 23. Juli 2009

Undara Nationalpark

Der Nationalpark, fünf Busfahrstunden entfernt von Cairns, war nicht schlecht und mit der ungewohnten Unterbringung in alten Zugwaggons endlich mal entspannend. Die Gruppe aus natürlichen Besuchern war nicht ganz so vital aber durch ihre Gelassenheit doch noch sehr angenehm. Ich glaube, dass ich mit meinen 25Jahren den Altersdurchschnitt ganz schön in den Keller gezogen habe und konnte dann auch schon um 21Uhr ins Bett gehen.
Die eigentlich Attraktion, wegen der ich gekommen war, hat mich leider nicht ganz so vom Hocker gehauen aber war trotzdem beeindruckend. Die Lavatunnel waren riesig und für Geologen bestimmt super, mir haben sie leider nicht alles gegeben, da nicht alles für die Öffentlichkeit zugänglich war. Viele Bereiche waren mir einfach zu kurz, trotz der insgesamt 100km Lavatunnel. Vielleicht wird es auf den Fotos deutlich... leider noch ohne Kommentar.
Da es mein letzter Ausflug war und ich so viel zuvor gesehen hatte, war das sehr entspannend und ein guter Abschluss.

Bilder vom Kakadu Nationalpark sind online

Hier findet ihr meine Bilder vom Kakadu Nationalpark.

Sonntag, 19. Juli 2009

Great Barrier Reef

Hallo. Ich bin jetzt wieder in Cairns, nachdem ich 2 Tage und eine Nacht im Great Barrier Reef verbracht habe (Moore Reef). Es war super! Ich war 3x Tauchen und 4x Schnorcheln, davon 1x Nachttauchen. Leider habe ich dabei keine Haie gesehen aber viele andere tolle Fische, Korallen, Pflanzen und Schlidkroeten.
Mehr gibt es spaeter dazu. Ich befuerchte, dass ich jetzt immer nur eine solche kurze Nachricht verfassen kann, weil ich nur noch wenige Tage in Australien bin und noch einiges vor habe. Morgen z.B. geht es ganz frueh in den Undara Nationalpark um mir dort ein 80km langes Lavatunnelsystem anzuschauen.
Bis bald ... 26.7. bin ich wieder in Deutschland.

Donnerstag, 16. Juli 2009

Kakadu Nationalpark

Nun bin ich in Cairns angekommen nachdem ich bei Darwin im Kakadu National-Park gewesen bin. In der Region von Darwin und im ganzen Gewässerbereich in den Northern Territories sind Karkodile anwesend und diese machen das Schwimmen zu einem lebensgefährlichen Vergnügen. Ich habe mich natürlich immer an die Schilder gehalten und habe nur an ausgeschriebenen Stellen das kühle Nass aufgesucht, denn es war dort mit 32°C sehr warm und die Luftfeuchtigkeit hat dem schweißtreibenden wandern auch nicht geholfen. Neben einer wirklichen Geländefahrt waren natürlich die Wasserfälle und deren Schluchten am schönsten, wie man den Bildern (kommen erst am 19.7. online, jetzt habe ich kein Guthaben mehr) entnehmen kann.
Mehr gibt es erst leider erst später, weil sich jetzt alles sehr schnell aneinander reiht … und morgen bin ich schon im Great Barrier Reef.

Reisen ist Qual

In den letzten Tagen (vom 1.7.09 bis zum 16.7.09) bin ich so viel gereist, sodass ich jetzt gar nicht mehr fahren bzw. gefahren werden will. Von Perth nach Broome waren es 4350 km in 10 Tagen, von Broome nach Darwin waren es ca. 1900 km im Reisebus und dann im Kakadu NP waren es ca. 700km im geländegängigen Bus und zu guter letzt bin ich heute in Cairns angekommen allerdings mit dem Flugzeug von Darwin.
Das heißt ca. 6950 km gefahren und von Darwin nach Cairns geflogen.

Samstag, 11. Juli 2009

10 Tage Westküste sind vorbei

Ich bin jetzt in Broome, Western Australia und die Reise hier her kann man folgendermaßen aufteilen: fünf Tage Fahren und fünf Tage etwas erleben. Während unserer Reise sind wir ca. 4350 km gefahren! Die Highlights der Tour waren:
  • Die Pinnacles
  • Coral Bay, Schwimmen mit dem Manta Rochen
  • Exmouth, Ningaloo Riff direkt am Strand
  • Karijini Nationalpark, zwei Tage in Schluchten wandern und schwimmen

Es war wieder eine Reisegruppe mit der ich in einem Bus unterwegs war und das hat alles ganz gut geklappt. Die ersten Tage waren wir in Hostels untergebracht und dann wieder in Swag’s auf Campingplätzen.
Die Bildunterschriften bei den West coast Bildern geben noch mehr Informationen zu den einzelnen Aktivitäten.
Da ich heute noch ein bisschen in die Stadt will und bereits heute (ein Tag nach Ankunft) wieder in den Greyhound Bus steige um nach Darwin (weitere vierstellige Kilometerzahl in 27 Stunden Busfahrt am Stück) zu fahren, bleibt dieser Reisebericht kurz und ich melde mich dann erst wieder am 19.7.09 aus Cairns.

Dienstag, 30. Juni 2009

Jetzt bin ich erstmal unterwegs

Da ich, wie man aus einem vorherigen Eintrag sieht, ziemlich viel unterwegs sein werde, kann ich bestimmt nicht so viel Zeit finden ausführliche Reisebeschreibungen zu schreiben. Aber ich werde bestimmt mal Zeit finden um einen kurzen Bericht in den Blog zu setzten und ein paar Fotos hoch zu laden. Vielleicht werde ich in Sydney oder in den ersten Tagen in Deutschland etwas ausführlicher.

Perth

Perth ist eigentlich sehr schön, wenn es doch nur Sommer wäre. Ich hatte hier total Pech und nur schlechtes Wetter: Wind, Regen bei 18°C.
Deshalb bin ich auch eigentlich nur im Hostel geblieben und habe einige organisatorische Sachen im Internet gemacht. Natürlich war ich ein paar Mal in der nicht weit entfernten Innenstadt und natürlich im Botanischen Garten und bei dem Kriegsdenkmal nebenan. Von diesem hat man ein gute Aussicht über die Stadt und den Fluß.

Endgültige Reiseplanung ist abgeschlossen

Am ersten Tag in Perth habe ich nach meiner Einquartierung direkt das nächste Reisebüro aufgesucht und alles bis zum letzten Tag geplant und bezahlt. Ab morgen den 1.7. geht es los und ich habe erst wieder Freizeit, wenn ich in Deutschland bin, da ich nur von Tour zu Tour springe.
Hier die kurze Reisebeschreibung:
  • 1.7. Start der 10 Tagestour an der Westküste hoch nach Broome. (Info1) (Info2) beide Firmen sind korrekt, da sie es je nach Bedarf zusammenlegen
  • 11.7. mit dem Greyhound Bus nach Darwin (27 Stunden lang)
  • 13.7. eine 3 Tagestour in den Kakadu Nationalpark (Krokodile bestaunen)
  • 16.7. Flug nach Cairns
  • 17.7. eine 2 Tagestour mit dem Boot ins äußere Great Barrier Reef (Schnorcheln / Tauchen)
  • 20.7. eine 2 Tagestour zum Undara Nationalpark (Lavatunnel)
  • 22.7. Flug nach Sydney
  • 22.7. Freizeit in Sydney und hoffentlich ein Opernbesuch
  • 25.7. Flug nach Frankfurt mit Übernachtung in Seoul (Südkorea)
  • 26.7. Ankunft in Frankfurt und endlich wieder in Deutschland

Montag, 29. Juni 2009

Zeit in Alice Springs

In meinen 2,5 Tagen in Alice Springs konnte ich mich gut in dem Hostel bei 25°C in der Hängematte erholen. Den Tour-Folgeabend haben sich noch mal alle in einem Saloon getroffen um einen Abschiedstrunk einzunehmen. Der Saloon war echt klasse, er hatte überall alte Hüte, Sattel, alte Pistolen und Kram den man in der Wüste braucht. Zudem waren in dem Saloon junge Leute, alte Leute, Aborigines und Farmer aber natürlich auch Touristen und normales Partypublikum.
In Alice Springs war ich auch mit dem Fahrrad unterwegs und habe an einem Tag folgendes betrachtet.
  • Den Anzac Hill, eine weitere Gedenkstätte
  • Ein Militär Museum, welches gleichzeitig ein Pub ist
  • Die alte Telegraph Station und das daneben gelegene Wasserloch mit dem Namen Alice Spring
  • The School of the Air (Info)
Gerne hätte ich noch das Museum des alten Ghan’s besucht aber das war ziemlich teuer und nicht direkt in der Stadt.

Tag 10 der Outback tour

Campingplatz --> Kings Canyon --> Alice Springs
Als kleinen Ausgleich zu den ganzen verpassten Sachen hatte unser Führer eine Vorführung einer Aborigine Frau organisiert. Somit kam die Frau mit einem Übersetzter am Morgen vorbei und zeigte uns die Werkzeuge der Aborigines. Wie man auf dem Bildern sehen kann, hatte sie nicht nur die langweiligen Frauenwerkzeuge dabei sondern auch ein Speer, an dem ich mich gerade versuche.
Gegen 11Uhr haben wir dann endlich Uluru verlassen können und sind auf dem Weg zum Kings Canyon zum Mittagessen an dem Lager gewesen, das wir eigentlich schon an Tag 8 erreichen wollten. GPS: E 132.28022, S 24.93577
Für ca. 3 Stunden sind wir am Kings Canyon (siehe Bild) wandern gewesen und haben uns nach dem Sonnenuntergang dort auf den Weg nach Alice Springs gemacht. Das Abendessen haben wir um 22 Uhr im Erlanda Roadhouse weggeputzt und waren um 02:00 dann endlich in Alice Springs.
Verpasst haben wir nur die Western MacDonnell Ranges in denen wir vielleicht wilde Pferde gesichtet hätten.

Tag 9 der Outback tour

Campingplatz am Uluru
Weil wir das Ersatzteil erst gegen Mittag erwartet haben, konnten wir das erste Mal ausschlafen und in Ruhe duschen und frühstücken. Nachdem wir alles abfahrtbereit gepackt hatten, haben wir nur noch Zeit tot geschlagen. Wir waren in einem kleinen Museum am Hotel des Resorts und haben die Pfade innerhalb des Resorts zu diversen Aussichtspunkten abgearbeitet.
Als uns dann die Nachricht erreicht hatte, dass der Ersatzteil liefernde Bus auch eine Panne hatte, mussten wir weitere 3 Stunden auf das Einsatzflugzeug warten. Wie man sich denken kann, hatte das Flugzeug dann nicht unser Ersatzteil an Bord und wir durften wieder mal Feuerholz suchen und haben einen weiteren Sonnenuntergang am Uluru von einem Aussichtspunkt innerhalb des Campingplatzes gesehen.

Tag 8 der Outback tour

Tag am Uluru und Kata Tjuta
Der Sonnenaufgang vom Kata Tjuta viewing spot gegen 7:35 Uhr war gleichzeitig unser Frühstück und hat den Uluru nur in seiner Silhouette erscheinen lassen (siehe Bild).
Als nächstes haben wir dann das „Valley of the winds“ (siehe Bild) durchwandert und nach den 7,4 km auf dem Parkplatz unser Mittagessen zubereitet.
Ab diesem Zeitpunkt gab es immer ein hin und her sowie Planänderungen, da der Wagen repariert werden sollte es aber wegen fehlender Ersatzteile nicht geklappt hat.
Mit dem noch kaputten Wagen wurden wir zum Kulturzentrum am Uluru gefahren, wo uns einmal mehr die Aborigines und deren Lebensweise näher gebracht wurden. Von dort aus sind wir zum Fuß des Berges gewandert und haben eine weitere Wanderung am Berg entlang gemacht, auf der uns Höhlen mit Bemalung gezeigt und die dazugehörigen Geschichten erzählt wurden. Interessant war, dass es gewisse Bereiche gibt an denen nur Aborigine Männer oder nur Aborigine Frauen erlaubt sind.
Da unser Auto eigentlich zu dem Zeitpunkt dann schon repariert sein sollte, haben wir am Fuß des Berges gewartet um abgeholt zu werden. In der Zeit haben wir und sie ganzen Leute angeschaut, die das steile Stück an einer Kette zum Gipfel des Uluru hochgeklettert sind.
Als dann einer unser Führer mit einer fremden Frau in einem normalen Auto ankam, wussten wir, dass wir noch eine Nacht auf dem Campingplatz verbringen würden.
Vor lauter Enttäuschung ist ein Teil von uns am Abend noch in die Resort eigenen Bar gegangen.

Tag 7 der Outback tour

Kulgera --> Uluru (camping auf Uluru Camping Platz)
Nach einer Nacht mit kleinen Regenschauern haben wir am Morgen noch mal in Kulgera angehalten um das Auto wieder auf asphaltierte Straßen einzustellen (Reifendruck) und haben dann auf einem verbreiteten Stück der Straße, welche als Landebahn für den Flying doctor genutzt werden kann, wieder den Stuart Highway als Untergrund gehabt.
Den gesamten Vormittag sind wir auf dem Highway bis hin zum Uluru gefahren und haben immer wieder kleine Pausen von 5 min gehabt. Nachdem wir dann endlich den Uluru hinter einer der Dünen gesehen haben, haben wir als erstes das Ayers Rock Resort angesteuert und uns mit Lebensmitteln und Souvenirs in der Zivilisation eingedeckt und ich hatte das erste Mal seit sechs Tagen Handyempfang.
Unseren Platz auf dem Campingplatz, welcher auch ein Teil des Resorts ist, haben wir gegen 15:30 bezogen und uns dann direkt mit dem Auto auf den Weg zum Sonnenuntergang am Uluru gemacht. Nach einigen verschiedenen Blickwinkeln sind wir dann schließlich zum „sun set bus view“ Parkplatz gefahren und konnten gegen 18:00 Uhr die Farbveränderungen während des Sonnenuntergangs bewundern. (siehe Bild)

Sonntag, 28. Juni 2009

Tag 6 der Outback tour

Dalhousie Springs --> Kulgera (wild camping)
Um mich am Morgen in dem warmen Wasser aufzuwärmen bin ich schwimmen gegangen und musste feststellen, dass die wasserdichte Kameratasche nicht wasserdicht war. Meine Kamera hat es zum Glück samt Bildern überlebt und hat noch alle Funktionen bis auf An/Aus. Jetzt muss ich immer die Batterie raus nehmen … aber es hätte ja auch schlimmer kommen können.
Im Outback werden Rinderfarmen zu Tankstellen, wie die von uns angefahrene Mt. Dare cattle station.
Um 11:00Uhr haben wir die Grenze zu den Northern Territories überquert und bewegten uns wie auch schon vorher auf dirt roads (Weldwegen) im rötlich steinigen Gebiet mit einigen wenigen kleinen Büschen.
Das Mittagessen gab es zwischen Dünen in der „Simpson Desert“ GPS: E 134.92804, 25.61973. Dort haben wir auch Kamelspuren gesichtet aber keine Kamele.
In Finke, einer „Aboriginal community“ (= mitbringen von Alkohol verboten), haben wir mit Schrecken feststellen müssen, dass wir einen technischen Defekt hatten. Sechs M12 Schrauben waren abgeschert, die die Welle am Rad befestigten um die Kraft auf das rechte Hinterrad zu übertragen. Als erstes wurde versucht das mit Panzertape wieder zu befestigen. Als ich dann endlich mal verstanden hatte was kaputt war musste ich nur noch über diese Reparatur lachen.
Zum Glück fuhr gerade ein Polizeiwagen vorbei und hat uns zu einem Serviceteam geführt, die dann versucht haben die Sache zu schweißen … hat ganze 10 Meter gehalten. Während der Zeit hat der Polizist eine Routinekontrolle gemacht um später zu sagen, dass er etwas Sinnvolles in der Wüste getrieben hat.
Mit einem Staubschutz (siehe Bild) sind wir dann mit einem 3Radantrieb nach Kulgera gefahren, einer Stadt bestehend aus einer Polizeistation und Tankstelle. Auf dem Weg mussten wir wegen der Panne das geometrische Zentrum 12km rechts liegen lassen.
Unser Camp für diese Nacht war etwa 5km von dort entfernt in einem alten unbewohnten „women place“ der Aborigines (siehe Bild). GPS: E 133.31795, S 25.83394.

Tag 5 der Outback tour

Camp --> Dalhousie Springs (camping an einer Art Raststätte)
Bei der „Painted Desert“ (GPS: E 134.81807, S 27.90326) sind wir ein bisschen Wandern gewesen und haben die verschiedenen Farben der Steine angeschaut, die der Wüste mit Hügeln ihren Namen gegeben hat. (siehe Bilder)
Um 13:30 Uhr haben wir Oodnadatta erreicht und mussten unsere Diesel Reservekanister anbrechen, da es in der kleinen Stadt kein Diesel mehr gab. Nach uns haben wir einige andere Reisende zurück gelassen, die auf die Diesellieferung angewiesen waren. Nach einem Feuerholzstopp haben wir auf unserem Weg noch die Simpson Wüste angekratzt und haben gegen Abend die Dalhousie Springs erreicht. GPS: E 135.50361, S 26.42291
Diese Quelle ist 36°C warm und ist zum Schwimmen geeignet. Hier konnten wir das zweite Mal duschen … allerdings kalt.

Tag 4 der Outback tour

Camp --> Coober Pedy (wild camping)
Während der ersten 5 Tage sind wir so ziemlich immer an den alten Ghan Schienen entlang gefahren und haben oft auch diese Holzblöcke auf denen die Schienen befestigt waren als Feuerholz benutzt.
Gegen 1980 wurde diese Strecke von Adelaide nach Darwin still gelegt und durch die heutige Strecke entlang des Stuart Highways ersetzt. Somit haben wir uns an diesem Morgen wieder mal eine alte Service Station des Gahn’s angeschaut. Oft sind das nur ein bis zwei Ruinen. Die Station in Curdimurka ist ebenfalls eine Ruine, an der zu seiner Blütezeiten alle 2 Jahre ein Ball mitten in der Wüste stattgefunden hat.
Weiter auf unserem Weg haben wir noch an den Mound Springs Halt gemacht und uns unter anderem den Bubbler (siehe Bild) angeguckt. Diese Quellen sind mit einem unterirdischen Strom von Indonesien ausgehend bis unter Australien verbunden und bringen das warme Wasser an die Oberfläche der Wüste.
Nach einer Rinderfarm, größer als die Niederlande, war William Creek noch sehr interessant für mich, da diese Stadt sehr nah an der Wüste von Woomera liegt. Diese Wüste wird vom Militär als Raketentestgelände benutzt und immer wenn ein Farmer „Schrott“ auf seinem Gelänge findet, bringt er es nach William Creek (siehe Bild).
Gegen Abend haben wir die Opalhauptstadt Coober Pedy erreicht und konnten vor einer Minenführung das erste Mal duschen. In der Stadt wohnen 60% unter der Erde in alten Opalminen.
Direkt neben dem Dingo Fence (Dingozaun) auf der Dingo-freien Seite haben wir unser Camp aufgeschlagen: GPS E 134.83565, S 28.90362
Der Zaun soll die Dingos im Norden von den Rindern und Schafen im Süden abhalten und ist mit ca. 5000 km das längste von Menschenhand gebaute Ding der Welt.

Tag 3 der Outback tour

Camp --> Lake Eyre South (wild camping)
In Lyndhurst (siehe Bild), einer ehemaligen Servicestation des alten Ghan’s, haben getankt und haben 45 min später Farina erreicht. Farina war einst eine 400 Einwohnerstadt als der Ghan diese als Endstation hatte, nachdem sich der alte Ghan weiter Richtung Norden durchgeschlagen hatte, wurde Farina zu einer Ruinenstadt (siehe Bild). Zur Mittagszeit haben wir Maree erreicht und ich bin mit zwei weiteren in ein 6-Sitz Cessna Flugzeug gestiegen und habe 1,5 Stunden den nördlichen Lake Eyre von oben bestaunt. Auf dem Flug haben wir noch eine Figur gesehen, die wie die Kornkreise einfach plötzlich da war (siehe Bild). Da es vor 11 Jahren das erste Mal entdeckt wurde, bleibt zu rätseln ob es die Amerikaner im GPS Entwicklungszeitraum waren. Zu sehen ist ein Speer werfender Aborigine. Da wir auf dem Weg zu unserer Camping Stelle komplett offroad fuhren, haben wir nichts und niemanden in sämtlichen Himmelsrichtungen gesehen und es was das Camp was mir am besten gefallen hat. Der Sonnenuntergang am ausgetrockneten Salzsee (siehe Bild) und der Sonnenaufgang waren einfach nur traumhaft. GPS: E 137.24377, S 29.49724.

Tag 2 der Outback tour

Camp --> Flinders Ranges (wild camping)
Gegen 9:30Uhr waren wir in Probys Grove und haben unsere ersten Höhlenmalereien von Aborigines gesehen (siehe Bild). Um 11:30 Uhr waren wir bei den Arkabar Hills und dann schließlich um 12:30 Uhr bei der runden Bergkette Wilpena Pound immer noch in den „Weiten“ der Flinders Ranges, welche einst höher als das Himalaja Gebirge waren aber mit der Zeit durch Erosion zu dem wurden was sie heute sind. 15:30 Uhr sind wir dann auf die Bunyeroo Road abgebogen und haben den Wagen auf 4Radantrieb umgestellt und den Reifendruck angepasst. Neben der „Straße“ veränderte sich das Gebirge stets, weil es immer jünger wurde, da es durch Plattenverschiebung „schief“ an die Oberfläche gebracht wurde. Auf dem Weg zu unserem Camp hätten wir beinahe ein Emu überfahren, weil es dummerweise mit ca. 40 km/h direkt in unsere Fahrbahn gelaufen war.
Gecampt
haben wir an einer Feuerstelle bei den Koordinaten: E 138.54781, S 31.33762.

Tag 1 der Outback tour

Adelaide --> Flinders Ranges (wild camping)
Nachdem ich mit 2 weiteren von meinem Hostel in Adelaide abgeholt worden bin, mussten wir noch etwas am Flughafen warten um die letzte Person einzusammeln. Gegen 14Uhr hatten wir unser Mittagessen in Port Germein an einem sehr langen Steg (siehe Bild). Auf dem Weg nach Quorn haben wir Feuerholz gesammelt und in der Stadt dann Bier für die Tour gekauft. Das Camp haben wir in den Flinders Ranges aufgeschlagen (siehe Bild) und hatten sogar ein Plumpsklo. GPS: E 138.00699, S 32.18341.

Allgemeine Infos zur Outback tour

  • Die ganze Tour über haben wir uns in einem modifizierten Geländewagen (Tayota Land Cruiser) fortbewegt. Für einen Geländewagen war der schon sehr komfortabel mit 11 Sitzen in Fahrtrichtung.
  • Geschlafen haben wir in Swags (= Biwaksack), das ist ein Sack in den man seinen Schlafsack hineinlegt. Mit der dünnen Matratze und dem wasserabweisenden Stoff sowie der Gummibeschichtung auf der Bodenseite war das eine einfache und schnell zusammenrollbare Unterbringung im Outback und Camping Platz.
  • Unsere ganze Ausrüstung sowie Essen und die Swags haben wir in einem Anhänger hinter uns her gezogen.
  • Gekocht wurde ausschließlich über dem Lagerfeuer.
  • Die Gruppe bestand aus 12 Leuten: 2 Schweizer, 2 Iren, 1 Neuseeländer, 3 Australiern, 2 Holländern, 1 Engländer und mir. Das Alter ging von 19 bis 65 wobei der älteste einer der coolsten war.
  • Die Temperaturen waren am Tag bis zu 25°C und in der Nacht um die 2°C kalt.

Donnerstag, 25. Juni 2009

nach 10 Tagen 4WD in Alice Springs

Nach einer wirklich tollen Reise in einer kleinen Gruppe in einem Geländewagen von Adelaide bin ich jetzt in Alice Springs in der Mitte von Australien.
Ich bin wirklich froh mich für diese Art der Reise zum Herzen Australien entschieden zu haben und es hätten auch gerne noch mehr als diese 10 Tage sein dürfen. Natürlich verläuft auf einem solchen Trip nicht alles nach Plan und so konnten wir glücklich sein am Uluru Resort durch eine Panne des Wagens unsere Anzahl an Dusch-Tagen auf 4 zu verdoppeln. Die Gruppe war bis auf eine Person ziemlich gut und es gab das erste Mal keinen Deutschen, dafür aber zwei Schweizer ... was will man machen.
Die Tage waren voll mit Fahren und kurzen Exkursionen um Sachen zu bewundern und die kalten Nächte haben früh begonnen, da die folgenden Tage immer gegen 6:00 Uhr begonnen haben.
Da ich täglich Notizen gemacht habe kann ich mich hier voll auslassen und mit ganz vielen Bildern diese Berichte veranschaulichen.
Jedoch jetzt gehe ich einkaufen um mich die kommenden drei Tage hier in Alice Springs zu verpflegen.

Sonntag, 14. Juni 2009

swine flue / Schweinegrippe

Victoria, Der Bundesstaat in dem Melbourne liegt, ist schwer von der Schweinegrippe betroffen. Vor ca. zwei Wochen wurde die 100er Marke geknackt und vor ca. einer Woche der erste Fall am RMIT, meiner Uni, gemeldet.
Laut Presseveröffentlichung ist die Zahl der bestätigten Schweinegrippefälle in Victoria seit dem 8.6.09 über 1010 Infizierte in Victoria.
Bei solchen Meldungen ist es fast schon gefährlich als Universität Klausuren in Sporthallen mit mehr als tausend Leuten zu schreiben, wie ich es noch am 11.6. getan habe.
Die Klausur ist sehr gut für mich verlaufen, es hat keiner krank ausgesehen und ich bin jetzt auch schon gar nicht mehr in dem Bundesstaat, der am schlimmsten betroffen ist.
In diesem Sinne ... bleibt gesund.

Samstag, 13. Juni 2009

unterwegs

Seit heute (13.6.2009) um 18:06 Uhr befinde ich mich auf meiner Heimreise. Zwar ist diese lang und auch nicht auf dem direkten Weg aber ich werde nicht mehr in meine australische Heimat Melbourne zurückkehren und somit alles mit mir herum schleppen. Die endgültigen Verabschiedungen in den letzten Tagen stimmten mich natürlich schon ein bisschen traurig aber die vor mir liegenden Reisehighlights überdecken das locker, bis auf einige wenige Momente wie z.B. weitere Partyeinladungen via facebook.
Der erste "Melbourne-Verlasser" zu sein, während andere noch Klausuren schreiben, ist irgendwie komisch aber so habe ich kostbare Reisezeit gewonnen. Jetzt freue ich mich (momentan schon in Adelaide) auf diese Reise, allerdings auch schon auf Deutschland und meine Freundin.

Donnerstag, 11. Juni 2009

3,5 Tage von Hobart nach Launceston (Tasmanien)

Tag1: Nach einem frühen Start um 6:20Uhr war dieser Tag ziemlich gefüllt mit der Autofahrt um von der südlichen Ostküste in Hobart zur mittleren Höhe der Westküste nach Strahan zu kommen. Die erste Station mit unserem Kleinbus (siehe Bilder, der Bus ist eines der letzten), welcher 40cm schnorcheln konnte aber es leider nicht musste, waren die Russell Falls im Mount Field Nationalpark. Die Wraps zum Mittagessen haben wir in der Nähe einer für Tasmanien typischen Wasserkraftanlage an einem Rastplatz zu uns genommen. Gegen 14:00 Uhr waren wir dann am Lake St. Clair (siehe Bilder), gegen 15:00 am Franklin River und gegen 16:30 in der Bergwerkstadt Queenstown. In der Nacht haben wir in einem Haus in Strahan an der Westküste geschlafen.
Tag2: Mit den dort geliehenen Fahrrädern sind wir zum nahe gelegenen Stadtzentrum gefahren und haben noch einen weiteren Wasserfall besichtigt. Weiter nördlich an der Westküste gab es eine relative große Fläche, die mit Sanddünen das normale Erscheinungsbild von Tasmanien geändert hatte. Dort sind wir ca. eine Stunde mit Quads in dem Sand rumgefahren. Sehr viel Spaß, jedoch mussten wir immer auf die langsamen Frauen warten, was mir aber die Gelegenheit für Fotos gegeben hat. Der See der auf meinen Bildern so spiegelglatt zu sehen ist, nennt sich Lake Mackintosh (oder so ähnlich). Nachdem wir auf dem Weg zum Cradle Mountain fast ein Wombat überfahren hätten, konnten wir noch mal einen in der Heide aus der Ferne begutachten. Diese Nacht haben wir am Cradle Mountain in einem öffentlichen Hostel übernachtet.
Tag3: Der frühe Vogel fängt den Wurm ... wir sind mal wieder sehr früh unterwegs gewesen um an dem Tag viel zu schaffen und sind dann dem Gipfel von Cradle Mountain 350 Höhenmeter näher gekommen und konnten vom Marions Lookout sehr gut bei windiger Kälte den Lake Dove von oben betrachten. 13km Wanderung später haben wir uns auf den Weg nach Devonport gemacht und bei der Stadt Latrobe in einem See Schnabeltiere sehen können (siehe Bild). Um 17:00Uhr war in dem Haus in Devonport das Ende des Tages und wir haben bei Pizza und Poker den Abend genossen.
Tag4: Für mich war die Reise an dem Tag vorbei und ich bin noch nach Launceston gebracht worden aber die anderen sind noch weiter gefahren und haben noch die Ostküste mit den schönen Stränden bereist. Leider hatte ich keine Zeit mehr dafür denn ich muss in Melbourne noch eine Klausur schreiben.
Fazit: Den Tasmanischen Teufel habe ich leider nicht gesehen, den als ausgestorben geglaubten Tasmanischen Tiger auch nicht aber ein Schnabeltier in freier Wildbahn. Falls ich noch mal nach Tasmanien kommen sollte, würde ich gerne die Natur in den 20% für den Menschen unzugänglichen "Weiten" im Südwesten Tasmaniens genießen und vielleicht im Sommer an die Ostküste.

Mittwoch, 10. Juni 2009

Hobart auf Tasmanien, der Startpunkt der Tour

Wegen Nebel auf der Landebahn am Flughafen von Hobart hatte sich der Flug ein wenig verspätet und somit war ich dann erst um 10:00 in der 200000 Einwohner Hauptstadt von Tasmanien. Nachdem ich mein Hostel aufgesucht hatte, bin ich den halben Tag durch die Stadt gewandert.
An der Touristeninformation hatte ich erfahren, dass Hobart auch einen Botanischen Garten hat und habe das als mein erstes Ziel auserkoren. Auf dem Weg dort hin bin ich die "Soldiers Memorial Avenue" entlang gegangen auf der jeder Baum einen gefallenen australischen Soldaten aus dem ersten und zweiten Weltkrieg mit einem Betonsockel mit Plakette repräsentiert. Nur wenige waren so alt wie ich, einmal mehr kann ich mich glücklich schätzen den selben Weg in anderer Richtung zurück gelegt zu haben jedoch um hier zu studieren, feiern und reisen.
Nachdem ich den Botanischen Garten durchwandert habe, ging es unumgänglich über ein weiteres Kriegsdenkmal zum Hafen. Dort habe ich am Nachmittag erstmals BYO praktiziert und auf einem Schiff Fisch gegessen. (Bring Your Own = Bringe deinen eigenen ... Alkohol) Gesättigt habe ich im dunklen noch die Altstadt erkundet und dann im Hostel den Abend verbracht. Am nächsten Tag wurde ich in der Nähe des Hostels um 6:20 Uhr abgeholt um die Tour durch den Westen zu starten.

Montag, 1. Juni 2009

Good bye, Melbourne (am 13.6.09)

Der 13.06.2009 ist mein letzter Tag in Melbourne, danach komme ich nicht mehr wieder hierher und natürlich trauere ich dem Ganzen hier schon ein bisschen nach aber ich freue mich auch schon auf die Reise, auf Deutschland und auf meine Freundin.
Aus dieser Sicht ist das natürlich ein sehr positiver Tag und da er schon sehr bald kommt und bis dahin noch viel zu machen ist, vergeht jetzt alles wie im Flug. Außerdem ist zuvor auch noch Tasmanien angesagt.
Ich verlasse Melbourne dann am 13.6. um 20:50 Uhr in Richtung Adelaide und nehme nach zwei Übernachtungen dann die 10 Tage Tour zum Herzen Australien's auf mich. Das bedeutet, dass bisher alles so geklappt hat wie ich es geplant und gewünscht hatte.
Am 24.6. bin ich in Alice Springs und schaue mich während des Aufenthaltes von drei Tagen in der 21000 Einwohnerstadt und in der Umgebung um. Quantas bringt mich nach Perth, wo die Reise an der Westküste beginnt.

Tasmanien empfängt mich am 3.6.09, übermorgen!

Heute erst geplant und gebucht aber übermorgen (3.6.09) schon im Flieger nach Tasmanien in die Stadt Hobart. Nach einem Tag in dieser Stadt geht es von dort aus mit einem geführten 3,5 Tages Trip nach Launceston. Leider ist es keine Fahrt mit einem normalen 4WD, weil diese Tour nicht mehr statt gefunden hat und auch die Gruppe ist größer aber ich freue mich auch schon auf die Tour in einem geländegängigen Kleinbus ... mal sehen.
Geschlafen wird in Hostels und die Reise wirkt von der Beschreibung eines Kommilitonen ein bisschen wie eine Klassenfahrt mit 23 jährigen Teilnehmern. Also bestimmt sehr cool. Wenn ich dann in Launceston am 7.6.09 ankomme, habe ich einen Teil der Westküste gesehen und erkunde in den noch verbleibenden 1,5 Tagen die Umgebung bevor ich dann am 9.6.09 abends wieder zurück nach Melbourne fliege. Ich freue mich schon auf die Kälte und viel Spaß in der Wildnis.
Ich werde zwar einige Partys hier in Melbourne verpassen aber was ist das schon gegen Cradle Mountain. Zudem treffe ich bestimmt einen Großteil der Personen nochmal in Deutschland.

Auf gehts, Ab gehts, 3 Tage wach

Da sich jeder hier am RMIT so fühlt als ob das Semester endgültig beendet sei, finden hier die ganzen Abschiedspartys schon jetzt statt. Ich wollte mir das natürlich nicht entgehen lassen, weil ich sowieso schon die nächsten und wahrscheinlich am besten besuchten Partys verpassen werde. (Der Grund wird in den nächsten Posts beschrieben.)
Somit war von Donnerstag bis gestern nur sehr wenig Schlaf und einiges an Alkohol angesagt. Vorlesungen habe ich seit Freitag keine mehr und auch diese war nur ein sehr nettes Plauderstündchen mit anschließendem Abendessen mit dem ganzen Kurs "Introduction to Australian Society" bestehend aus Austauschstudenten.
Meine geliebten "assignments" habe ich auch alle bis auf die letzte weg und die werde ich vielleicht noch heute Nacht vollenden. Dann kommt nur noch eine einzige Sache: eine Klausur am 11.6.2009. Auf diese muss ich mich nicht wirklich vorbereiten, da es eine "open book" Klausur ist und somit muss ich auch kein schlechtes Gewissen haben bei dem Gedanken an die 4 faulen Tage.
Meine Jacke aus China musste als Tribut für diese langen Nächte irgendwo abhanden kommen aber ein bisschen Schwund ist ja bekanntlich immer.

Freitag, 22. Mai 2009

die letzte Woche der Vorlesungszeit

Hallo,
ab dem heutigen Tag habe ich nur noch eine einzige Pflichtveranstaltung. Ich werde zwar noch zu insgesamt 5 Vorlesungen gehen aber nur weil ich so wissenhungrig bin. Leider muss ich noch ein paar Texte verfassen und Praktikumsberichte schreiben aber ich hoffe, dass das an diesem Wochenende abgeschlossen ist. Und dann ist nichts mehr zu machen in Australien außer chillen und reisen ... fast 2 Monate! Neidisch?
Ich bin selber auf mich neidisch und das eigentlich kaum fassen. Leider ist bezüglich der Reiseplanung noch nichts weiter passiert, weil ich ja "nur" noch buchen muss. Ebenso bin ich momentan noch parallel dabei Bewerbungen für meine Diplomarbeit zu schreiben und einzuschicken.
Momentan ist hier jeder dabei seine letzten Aufgaben (Berichte, Texte, Präsentationen ...) zu machen und abends trinken zu gehen und dann gibt es oft nur ein Thema: Wo reist du denn hin?
Allgemein machen alle das gleiche aber immer doch immer anders, nämlich genau das was ich auch mache. Deshalb kann ich mich schon mal darauf einstellen, dass den einen oder anderen auf meiner Reise treffen werde.
Allerdings gibt es auch einige, die zuvor schon viel rum gekommen sind und dann die letzte Reise nach Fiji oder Neuseeland machen. Da muss ich dann irgendwann mal hin ... man kann nicht alles haben.

Sonntag, 17. Mai 2009

finale Reise

Mittlerweile habe ich mir einen Plan für meine finale Reise gemacht. Leider ist noch nichts davon gebucht und bezahlt aber eigentlich wird alles noch angeboten sofern es geführt ist. Das folgende Bild beinhaltet alle geplanten Ziele in Form von diesen Heftsteckern.

Der Start wird nach der Klausur irgendwann um den 13.6.09 sein. Dann geht es nach Adelaide und von dort aus mit einer geführten Tour in Geländefahrzeugen durch das Outback mit vielen Abstechern nach Alice Springs. ( further reading -> http://www.headingbush.com/)

Von Alice Springs will ich nach Perth vielleicht mit dem Umweg über Melbourne wegen der Billigfliegersache.

Von dort aus kommt vielleicht eine Roadtrip-Gemeinschaft aus Deutschen zusammen mit der ich dann Richtung Norden fahren will. Um Perth gibt es noch den Wave Rock und die Pinnacles die ich mir angucken möchte.

Auf der Reise an der Westküste muss ich auf jeden Fall einen großen Teil mit dem Flugzeug zurücklegen, da die Distanzen hier einfach nur gigantisch sind.

Mit ein paar Besuchen in Nationalparks erreiche ich dann hoffentlich Darwin früh genug um auch dort im Kakadu Nationalpark einen Ausflug zu den Krokodilen zu machen.

Mit einem weiteren Flug will ich dann Cairns ansteuern um dort am Great Barrier Reef zu Tauchen. Ebenso will ich von dort einen kleinen Abstecher zum Undara Nationalpark machen um Lavatunnel zu durchwandern.

Dann ist nur noch Sydney an der Reihe und ich werde nach einem geplanten Opernbesuch endlich wieder in Deutschland meine Liebste umarmen können.

Wünscht mir Glück bei den ganzen Buchungen, sodass alles nach Plan durchgeführt werden kann.

Vielleicht schaffe ich es sogar noch vor meiner Klausur eine geführte Tour auf Tasmanien für 4 Tage zu machen, ebenso mit einem 4WD (http://www.tasafari.com/)

Freitag, 15. Mai 2009

Bilder von meinem ersten Ausflug

Da ich es jetzt endlich mal geschafft habe mir die Bilder von meinem ersten Wochenende zu besorgen, sind diese hier oder bei meinen anderen Bildern zu finden. Zu dem Zeitpunkt hatte ich noch keine Kamera und deshalb sind diese Bilder nicht von mir.
Der Post zu diesem Wochenende ist hier.

Montag, 11. Mai 2009

Caving = Höhlen"klettern"

Am Sonntag bin endlich mal mit dem RMIT outdoor club unterwegs gewesen und war nach einer kurzen Nacht morgens noch pünktlich am Treffpunkt. Nach 1,5 Stunden im Auto schlafend habe ich mich dann für das dreckige Höhlenklettern gerüstet. Gegen den Rat nur alte Klamotten zu tragen, habe ich mich normal angezogen und wurde zum Glück auch nicht bestraft. Die anderen Leute sind nämlich mit ihren Sachen über Steine gerutscht und da ich mir so was von Anfang an sparen wollte, musste ich zwar einige Passagen mit mehr Kraft überwinden aber sah am Ende nicht aus wie ein Schwein. Die Höhle in Labertouche, Australien (GPS Koordinaten muss ich noch mal herausfinden) ist nicht besonders schwer zu durchwandern, nur bei dem Eingang empfiehlt sich eine Strickleiter oder Seil sonst kann man die mit Reflektoren ausgebaute Höhle gut durchklettern. Diese Höhle besteht nur aus Lücken, die durch große runde aufeinander liegenden Steinen geformt wurden.
(weitere Bilder) Unter uns ist ein kleiner Bach geflossen und sorgte somit für Nässe und schwer passierbare Stellen auf Grund von glatten und rutschigen Steinen. Ganz ungefährlich war das nicht, da wir zu keiner Zeit gesichert waren und es bestimmt schon mal 3m tiefe Löcher zwischen großen Brocken gab. Es ist aber nichts passiert, niemandem. Nach dem wir nach 3 Stunden den Ausgang dieser Durchgangshöhle erreichten, gingen wir den selben Weg überirdisch in 5min zurück und machten eine Pause um zu essen.
Nun mussten wir nur noch eine Stunde durch das, von den bekannten Buschfeuern zerstörte, Gelände auf geschlossenen Straßen zurück laufen um wieder zu den Autos zu gelangen. Toller Trip bei dem man sich durch kleine Ritzen und Löcher zwengen musste aber leider kein Seil für große Schluchten brauchte.

Mittwoch, 6. Mai 2009

Was verpasse ich eigentlich in Deutschland?

Heute habe ich, um mich vor dem lernen zu drücken, das erste Mal seit längerem auf deutschen Seiten nach Nachrichten gesucht. Piraten, Schweinegrippe, 1.Mai Krawalle und Fußball sind hier mit Ausnahme der Schweinegrippe keine Nachricht wert. Die Schweinegrippe ist hier auch nicht so dramatisiert wie scheinbar in Deutschland.
Um mir auch wieder einen Plan von Deutschland zu machen, höre ich gerade Einslive. Neben diesen größeren Schlagzeilen erfahre ich gerade, dass Einslive bald eine "Nacht in Münster" veranstaltet was mich natürlich zu den kleinen privaten Ereignissen führt. Ich hoffe bald mal mehr Leser bei Skype online zu sehen um zu chatten oder sprechen.

Dienstag, 5. Mai 2009

Jetzt ist bald Schluß

Ganz klamm, heimlich hat sich das Semester davongeschlichen. Ich habe nur noch 3 Wochen Vorlesungen mit anschließender Vorbereitungszeit für die "ganzen" Klausuren von fast 2 Wochen. Dann erwartet mich der Horror von einer Klausur. Und dann ist das Semester vorbei.
Komisch, wo diese ganze Zeit geblieben ist? Es geht hier fast jedem so und ich bin echt neidisch auf alle Leute, die sich hier für ein Jahr entschieden hatten. Zu Anfang war ich froh darüber nicht ein ganzes Jahr hier zu verschwenden (aus Studiensicht) aber jetzt würde ich jedem raten länger als ein Semester ins Ausland zu gehen.
Mittlerweile trifft man zufällig in der Millionenstadt ständig Leute um mit einem kleinen Smalltalk seine geplanten Vorhaben zu unterbrechen, 95% davon Austauschstudenten. Falls man sich hier in der Bibliothek zum Surfen, Lernen oder Schlafen aufhält, trifft man alle 5 Minuten bekannte Gesichter, die sich vor der Kälte im ungeheiztem Heim ins Warme begeben.
Diese lernuneffektive Bibliothekkultur war mir während meines kompletten Studiums in Aachen verborgen geblieben, leider.

Montag, 4. Mai 2009

Mein Besuch ist wieder weg

Wie schon am letzten Wochenende hatte ich Besucht aus Deutschland (bzw. aus Kuala Lumpur ). Da Isa nach einem Auslandssemester am kommenden Freitag wieder in Deutschland ist, habe ich auch schon mal an meinen Abschluss dieses "Abenteuers" gedacht. Tatsächlich freue ich mich schon wieder in Deutschland zu sein. Es kommt wahrscheinlich einfach daher, dass mir in Aachen der Abschluss meines Studiums bevorsteht und mich dann nach meiner momentan noch ungewissen Diplomarbeit wieder ein neues Kapitel erwartet.
Aber ich freue mich auch noch sehr auf meine verbleibenden Wochen in Melbourne und Australien und bin wirklich gespannt was mich noch alles erwartet. Uluru .... Tasmanien .... die Westküste .... Opalminen ... Lavatunnel??? Aber noch ist nicht konkret geplant.

Donnerstag, 30. April 2009

Airlie Beach [9-10.4.09]

Neben Sydney war das der schönste Teil unserer Ostküstenreise. Ich denke bei diesem Eintrag sind die Bilder viel besser als der Kram den ich hier schriftlich verzapfe. Sonst wahrscheinlich auch.
Dort angekommen konnten wir uns zum Glück direkt auf Erkundungstour machen, weil wir schon eine Unterkunft hatten. Als erstes sind wir dann zum "Strand" gegangen, da es uns bisher noch nicht vergönnt war dies zu tun. Dieser Strand in Airlie Beach beschränkt sich jedoch auf ein kleines Stück mit wenig Wasser und auch nicht so schönem Sand. Deshalb haben sie dort eine künstliche Lagune erbaut in der man im Süßwasser plantschen kann. Am Abend waren wir noch joggen und haben dann eine Nacht verbracht in der die Kröten nicht eine Sekunde Ruhe gegeben haben.
Am nächsten Tag wurden wir früh von einem Shuttleservice zum Hafen gebracht, wo VoyagerI uns als Passagiere aufgenommen hat. Das Schiff hat uns dann zu 3 verschiedenen Stationen gebracht. Station 1 war das Schnorchlen, welches leider nicht ganz so schön war, da das Wasser trübe war und man nicht viel sehen konnte. Auch bei guter Sicht wäre ich nicht auf meine Kosten gekommen. Um das wirkliche Korallenmeer genießen zu können muss man schon die 70km oder 3 Stunden mit dem Boot von der Küste weg fahren und nicht die nächste Insel ansteuern, denke ich. Station 2 war der Whitsunday Beach, welcher wirklich sehr schön war und wir haben uns trotz des Wetters einen Sonnenbrand eingefangen. Station 3 hätte man sich schenken können. Wir waren da zwar irgendwo in einem Pool aber das ist auch schon alles an das ich mich erinnere.
Ganz früh am nächsten Tag ging es dann ab nach Rockhampton.

Besuch aus Malaysia

Am letzten Wochenende und auch am kommenden Wochenende habe/werde ich Besuch bekommen. Isa wollte nämlich vor ihrer Rückreise nach Deutschland nochmal ihre alten Bekanntschaften aus Australien wiedersehen. Da ich so gesehen keine alte Bekanntschaft bin aber in einer der Anflugsstädte von Kuala Lumpur wohne, wurde ich mit in diese Planung eingeschlossen. Eigentlich wollten wir hier abends raus gehen haben uns dann aber vollkommen verquatscht. Wir hatten uns ja auch viel zu erzählen. Wir hatten jeweils im Ausland neue Erfahrungen gemacht und trotz des Skypezeitalters (in dem sich allerdings noch nicht viele befinden) nicht oft miteinander geredet.
Der Besuch der Botanischen Gärten war die einzige Unternehmung.
Mal sehen ob wir es am nächsten Wochenende schaffen in Melbourne etwas zu finden was nicht schon um 01:00 schließt.

Mackay [8.4.09]

In dieser kleinen Stadt mit einem kleinen Flughafen sind wir mit virgin blue sicher gelandet. Der Flughafen war schon recht süß und hat mich ein bisschen an einen Flughafen erinnert, an dem man landet bevor einem eine paradiesische Urlaubslandschaft geboten wird. Aber diese Stadt hatte neben einer kleinen Fußgängerzone auch nichts zu bieten.
Dort angekommen mussten wir uns erstmal eine Bleibe suchen und sind dafür viel wandern! Nachdem das geschafft war, haben wir die arme Frau an der Touristeninformation zeitlich voll "ausgenutzt". Über sie haben wir das Auto gemietet, die Bootstour in Airlie Beach und die Unterkunft in Airlie Beach gebucht.
Eigentlich wollten wir von Mackay aus nur noch Richtung Süden fahren um uns nicht nur noch mehr von Sydney zu entfernen aber wir wollten unbedingt noch die Farben- und Artenvielfalt des Great Barrier Reef's sehen. Dazu fuhren wir nach Norden in die Stadt, die in Deutschland als Partyhochburg bekannt ist, Airlie Beach.
Nachdem eine Kameratasche mit wichtigen persönlichen Erinnerungen - in ihr gespeichert - im Taxi vergessen wurde, haben wir nach zeitintensiven zurückorganisieren noch ein mal aufatmen können. Leider kann ich bis heute nicht bei dem Thema Kontaktlinse aufatmen, weil ich eine davon irgendwo in Mackay's Waschbecken verloren habe und seitdem einseitig blind bin.
Der Strand, den wir zur Wiedergutmachung besuchen wollten um uns dann in die Wellen zu schmeißen, war enttäuschend, weil kein Wasser da war. siehe Bilder

Mittwoch, 29. April 2009

Botschaft von Deutschland

vor einer Woche war ich bei der deutschen Botschaft ... einfach nur so. Ich wollte mal so weit rein kommen wie möglich. Habe aber nur die erste Hürde geschafft - die Eingangstür. Ich bin schon ein wenig enttäuscht von meiner Leistung, als einziger Grund (um dort rein zu kommen) ist mir nur eine Registrierung eingefallen. Als ich dann drin war ist mir zum Glück noch eingefallen, dass im September Wahlen sind in Deutschland und fragte dann nach dem Verfahren der Briefwahl. Außer zwei Formularen bin leer ausgegangen. Aber die Leute da drin wollen bestimmt auch arbeiten und sich nicht mit einem Möchtegern unterhalten. Nach der Enttäuschung über die fehlende Präsenz von Sicherheitsbeamten ging mein Heimweg durch die Botanischen Gärten und haben mir den Tag noch versüßt.

Dienstag, 28. April 2009

Phillip Island [6.4.09]

An dem Tag sind wir erst relativ spät aus Melbourne los gekommen und mehr oder weniger ohne Plan 1,5 Stunden später dort angekommen. Unsere Informationen haben wir dann aus der Touristeninformation bekommen und wusste dann was da so auf der Insel "ab geht". Neben der Luft- und Wassertemperatur ist die Anzahl der heimkehrenden Pinguine angeschrieben.
Der erste Teil war ein kleiner Spaziergang in dem Ort den mein Navigationgerät als Stadtzentrum von Phillip Island identifiziert hatte. An diesem kleinen Stranddorf war aber auch schnell alles gesehen und wir konnten endlich zu dem Streichelzoo.
Leicht unsicher über die Notwendigkeit dieses Besuches sind wir in dieses Gehege rein und haben uns wie auf den Bildern ersichtlich ganz nach Steve Irvine übermäßig über die Tiere gefreut. Da wir sonst selten/nie diese Tiere gesehen haben, war der Besuch neben dem Zeit tot schlagen auch noch sinnvoll. Man kann ja schlecht aus Australien zurück kommen ohne die typischen Einheimischen gesehen zu haben.
Zum Abend hin fuhren wir zur "penguin parade" bei der die Pinguine nach den Beutezügen im Meer abends zum Strand kommen und in kleinen Gruppen nacheinander ins Landesinnere vorrücken. Diese Angelegenheit war sehr touristisch und eigentlich nicht so mein Ding aber falls fotogeile Touristen das ohne diese Zäune und Wächter machen würden, würde ich mir als Pinguin einen anderen Platz aussuchen auch wenn es in meine DNA geschrieben wäre. Leider durfte man dort auch keine Fotos machen um mit dem notwendigen Blitzlicht die Tiere nicht zu erschrecken. Vielleicht findet man hier Bilder?
Warnschilder fordern Besucher auf beim Verlassen des Parkplatzes nach Pinguinen unter dem Auto zu suchen. Wir haben das vergessen.

DAS Missgeschick

Wie von Sina groß angekündigt ist uns auf unserer Reise eine kleine Dummheit passiert. In unserem Plan, den Rest der Great Ocean Road an einem Tag von Apollo Bay zu bereisen, mussten wir sehr früh aufstehen. Ich finde im Urlaub sollte man nicht vor 6:00 Uhr aufstehen, musste mich aber der Übermacht fügen und wir stellten den Wecker auf 5:00 Uhr. Das ist zwar schon schlimm genug aber zum Verhängnis wurde uns dann erst die Sache mit der Zeitumstellung. Wir haben uns falsch entschieden und mussten dann zwei Stunden vor dem Bäcker warten. Und ich habe mich schon gewundert warum die dummen Bäcker kurz vor der Öffnung noch am Brot rum machen und uns trotz Anklopfen nicht rein lassen. Das Ausschmücken der Gedanken von den anderen Personen (Bäcker, Mitbewohner) und die späte Entdeckung des Fehlers haben uns noch den ganzen Tag amüsiert.
An dem Tag haben wir viel geschafft.

Dienstag, 21. April 2009

Great Ocean Road [4.4.09]

Auf der Great Ocean Road waren wir dann 2 Tage unterwegs und ich als Fahrer habe zwischendurch die kurvenreiche Strecke geliebt. Auf den Bildern sieht man leider kein tolles Wetter aber es war Ok. Die Regenwälder hatten sogar ihren Namen verdient. Auf den ca. 250km an der Küste entlang zu fahren mit dem Meer auf der einen und dem Wald auf der anderen Seite war schon sehr schön, hat aber von ca. 95 Jahren den australischen Kriegsveteranen vom ersten Weltkrieg bestimmt viele nerven gekostet diese zu errichten. Ganz gemeiner Schachzug der Regierung, finde ich.
Zu den Koalas kann ich nur sagen, dass man sie tatsächlich dort so von der Straße aus entdecken und nach Parken am Seitenstreifen aus der Nähe fotografieren kann.
Die zwölf Apostel sind mir vollkommen schleierhaft geblieben, weder zur Entstehung oder zur Bedeutung kann ich euch etwas erzählen. Bei mir sind sie nur auf den Fotos gelandet, weil sie jeder fotografiert hat, da konnte ich mich nur anschließen.

Mein Australian Football League Tag [28.3.09]

An dem Tag war ich gleich bei zwei Spielen. Eigentlich war das nicht so geplant und habe ich erst am Vorabend erfahren. Ich habe nämlich den Fehler gemacht bei allen einfach zu zusagen und dann wurden mir plötzlich zwei verschiedene Zeiten und Orte mitgeteilt. Aber wer kann auch schon ahnen, dass Melbourne 7 Mannschaften in der AFL hat.
Das Spiel habe ich mir dann bei Sonnenschein und kaltem Bier in einer großartigen Kulisse rein gezogen und bin danach noch in das nur halb so große andere Stadion gefahren um mir auf einem der 45000 Sitzplätze nochmal ein 4 mal 20 Minuten Spiel an zu gucken. Jedoch werden aus unerklärbaren Gründen immer mehr als 25 min pro Viertel gespielt und man kann dann ca. 3,5 Stunden für ein Spiel einplanen.
Ich hatte also einen langen Tag und bin für das erste versorgt mit dem einen Nationalsport.
watch this: http://www.youtube.com/watch?v=YgnM9gNlMgk

Die große Aufgabe

Guten Tag,
eigentlich wollte ich heute nichts mehr schreiben, weil ich in den letzten 3 Tagen gefühlte 3*24h= 72h geschrieben habe. Ihr in diesem Blog habt zwar davon nichts mitbekommen aber an meinen Fingern kann ich schon die Abdruckstellen der "F" und "J" Tasten sehen. Beschreibungen für Nachfolger, Kontakt zu Behörden, Bewerbungen, Reports, und hunderte von Emails, StudiVz und Facebook Nachrichten.
Eigentlich dachte ich, dass der Blog dazu dient nicht mit jedem so detailliert Kontakt auf zu nehmen aber Pustekuchen. Vielleicht hätte ich lieber alle E-Mails und Networking Accounts löschen sollen, damit ich auch kommunikativ am anderen Ende der Welt bin und mich so fühlen kann.
Wenn ich dann heute mein Ziel von 3 Einträgen hinter mir habe, falle ich tot um und freue mich morgen auf einen Besuch in der deutschen Botschaft um mir schon ein mal meine Zufluchtmöglichkeiten zu verinnerlichen. Man weiß ja nie ...

Sonntag, 19. April 2009

Zurück in Melbourne

Nach der "langen" Reise bin ich jetzt wieder zurück in Melbourne und habe mich heute noch von der Zugfahrt erholt. Wie ich gemerkt habe, bin ich leider nicht mehr so jung, da mir scheinbar eine ganze Nacht im Zug sitzend und schlafend nicht mehr genug Erholung für einen Tag bietet. Deshalb habe ich heute nur passiv vor dem PC gesessen und das Nötigste gemacht. Dazu gehörte leider nicht Einträge zu verfassen und Bilder hoch zu laden. Das kommt dann aber bald, versprochen.
Alles in Allem bin ich jetzt nicht wirklich so beeindruckt von der Ostküste. Das liegt vielleicht an dem vorgefundenem Wetter, den vielen Kilometern pro Tag, der ständigen Unterkunftsuche, dem knappen Geld und allgemein an dem kurzen Zeitraum. Aber in den kommenden Einträgen gehe ich nochmals darauf ein ... mit frischem Kopf bestimmt auch mehr positiv. Gute Nacht

Freitag, 10. April 2009

Am Airport zum Great Barrier Reef (Airlie Beach)

Gegen den Plan nur nach Süden zu fahren, sind wir jetzt in Airlie Beach 200 km nördlich von Mackay oder auch 1897 km nördlich von Sydney. Dieser kleine Ort ist als der südliche Airport zum Great Barrier Reef bekannt, aus diesemGrund hatten wir uns auch dafür entschieden, jedoch hat uns das Pech verfolgt und wir haben schlechtes Wetter bei 27°C. In Mackay hat es wie aus Eimern gegossen und hier gibt es auch nur die Pause zwischen Regen und Regen. Trotzdem haben wir uns in dem Schatten der Wolken einen Sonnenbrand geholt. Außerdem bin ich jetzt auf einem Auge blind! Ich habe die Kontaktlinse verloren, ist aber auch gar nicht schlecht, weil ich dann den ganzen Regen nicht sehe.
In einem späteren Post berichte ich dann noch von der Bootstour zum Reef mit Schnorcheln und Beach-Besuch. Erinnert mich dran!
Gruß auch von Sina und ab morgen starten wir dann den südlichen Weg nach Sydney.

Dienstag, 7. April 2009

Keine Zeit zum posten

Hallo Leute, wie ihr vielleicht schon gelesen habt, ist meine Süße hier und wir unternehmen ganz viel zusammen. Aus dem Grund bekomme ich zwar täglich neuen Stoff für diesen Blog aber finde jedoch kaum Zeit diesen hier nieder zu schreiben. Bitte entschuldigt mich.
Vielleicht krige ich ja nochmal ein bisschen was hin bevor wir morgen nach Mackay fliegen und dann Richtung Sydney unseren Rückweg suchen. Am 19.4. bin ich wieder in Melbourne und werde direkt den Blog füttern.
Bis spätestens dahin

Sonntag, 5. April 2009

Sina zu Besuch

So heute schreibe ich, Sina, mal einen Eintrag. Seit Dienstagabend bin ich nun endlich hier in Melbourne bei Sebse. Die letzten Tage sind wir viel unterwegs gewesen, da es hier schließlich viel zu sehen gibt. Die ersten zwei Tage hatten wir super Wetter, wir waren in der Stadt und am Strand im Meer baden. Am Freitag waren wir auf dem Eureka Tower, von dem aus wir eigentlich über Melbourne gucken konnten, leider hat es kurz vorher angefangen zu regnen und ein Gewitter hat uns in schwindelerregender Höhe umgeben.
Das Wochenende sind wir dann die Great Ocean Road entlang gefahren, wir haben Koalas und sogar ein Känguru gesehen. Außerdem waren wir im Regenwald und der Name war Programm, da es heute (Sonntag) mal wieder ganz viel geregnet hat.
Dann ist uns noch ein sehr lustiges Missgeschick passiert, aber davon wird Sebse in einem seiner nächsten Einträge berichten :).
Zum Schluss möchte ich noch alle grüßen, die mich kennen. Es ist wirklich großartig hier.
See ya

Montag, 30. März 2009

ich habe den Strand gesehen

Am Sonntag war ich endlich mal in St. Kilda am Strand von Melbourne. Da das eine kurze und ungeplante Aktion war, hatte ich leider keine Badesachen mit. So groß ist der Strand zwar nicht aber wenigstens relativ nah und schnell mit der Straßenbahn zu erreichen. Ich erwarte noch eine oder zwei Wochen ein Bademöglichkeit zu bekommen um mich auch ein mal in die Fluten der Tasmanischen See zu stürzen. Und falls das nichts wird reise ich einfach in den Norden, wo es jetzt noch wärmer ist.
Übrigens war das Formel 1 Rennen und ich habe die Autos bis hier in meine Wohnung gehört. Verdammt laut die Biester. Meine Wohnung ist bestimmt 7 Kilometer entfernt und liegt von dort aus genau hinter der Innenstadt mit den ganzen Hochhäusern aber vielleicht lag es einfach am Wind.

Freitag, 27. März 2009

VIP Besuch bei BMW

Gestern war ich mit 5 anderen Studenten meiner Wahl am Albert Park, dem Formel 1 Gelände hier in Melbourne. Nach anfänglichen organisatorischen Schwierigkeiten hatte ich nach 1,5 Stunden suchen auf dem Gelände dann endlich die 6 VIP-Ausweise in der Hand und konnte die anderen am Eingang abholen.
Dann ging es auch direkt ins Fahrerlager, wo wir unter den ganzen Kamerateams und "wichtigen" Persönlichkeiten echt wie Touristen aussahen. Unseren "Sponsor" Dr. Mario Theißen haben wir leider nur während eines Interviews gesehen und konnten uns nicht persönlich bei ihm bedanken.
Aber wir waren dann für ca. 25 min. in der Box von BMW und haben ein paar allgemeine Sachen von unserem Führer erklärt bekommen, allerdings war jener leider kein Ingenieur und wir hatten noch einige technische Fragen offen. Nach weiteren 20 min. privatem Rundgang in dem Fahrerlager hatten wir einige bekannte Leute gesehen, unteranderem auch Kimi Räikkönen. Leider war dann Schluss mit VIP und wir haben uns noch auf dem Gelände um geguckt. Fotos folgen im Fotoalbum später wenn ich die Fotos von allen eingesammelt und sortiert habe. Hier aber schon ein mal ein kleiner Vorgeschmack.

Dienstag, 24. März 2009

Großstadt ist "Krieg"

Letztlich ist mir noch was cooles passiert! Als ich mal wieder vor einer der nervigen Fußgängerampeln gestanden habe und auf grün gewartet habe, hat sich mir gegenüber eine für Deutschland unvorstellbare Menschenmasse angesammelt. Diese war so groß, dass sie mich an ein heran stürmendes Heer - wie in mittelalterlichen Filmen oder 300 - erinnert hatte. Als ich nun mit meinen Straßenseiten-Gefährten an der Front auf dem Vormarsch war, war ich froh, dass das Schwert heutzutage ein dynamischer, durchtrainierter und gradlinig vorwärts bleibender Körper ist und der Schild eine mit Stolz erhobene Brust kombiniert mit einem aggressiven Blick. Durch diese heutigen Waffen kann man dann zum Glück mit einer nahezu 100%iger Wahrscheinlichkeit sagen, dass man zum Abendessen noch am Leben ist und Heim kommt.
Aber einige dicke, genervte, oder alte Personen ignorieren einfach diese Waffen und man muss sich der unberechenbaren Menschenflut fügen.

langweiliges Wochenende

dieses Wochenende war leider etwas langweilig. Um mich mal abzulenken war ich mit 2 anderen auf dem Food & Wine Festival .... aber wir haben einfach keinen Wein gefunden nur Fressbuden und haben uns dann in ein Restaurant gesetzt.
Zudem musste ich wieder mal ein bisschen was schaffen, damit ich in der Zeit, in der meine Freundin mich besucht, nichts machen muss.
Natürlich ätzt es mich ein bisschen an, dass ich von den anderen immer höre was die so am Wochenende getrieben haben aber da muss ich jetzt durch. Außerdem bin ich auf solche coolen Sachen aus, die man nicht planen kann.
Denn die olle Pinguin-Parade auf Phillip Island kann ich mir auch auf dem Fernseher anschauen, es ist sowieso schon wie im Kino dort, wenn alle Touristen sich mit ihrem Popcorn dort auf die "Lauer setzten" um abends die in einer Reihe watschelnden Pinguine zu sehen.

... Aber trotzdem muss ich da wohl auch noch mal hin und über dieses Spektakel der Pinguin-Liebhaber selber zu berichten.

Freitag, 20. März 2009

Diese Woche war nicht besonders aufregend, eher entspannend ich habe
  • an zwei Abenden gefeiert
  • unter Palmen in Parks gejoggt
  • im Freiband Bahnen gezogen
  • geschlafen
  • gegessen
  • meine Formel 1 Boxenbesichtigung organisiert
  • ...
so was halt.
Außerdem habe ich mich beim RMIT Outdoor Club angemeldet. Da kann man viele coole Sachen machen. Dort werde ich bestimmt mal caving mitmachen, in irgendwelchen Höhlen rum klettern macht bestimmt Spaß.
So aber wie ihr oben gesehen habt, hatte diese Woche noch nicht so viel mit dem Studium zu tun. Genau den Kram muss ich leider wohl mal am Wochenende starten, da ich in einer Woche den ersten Schriftkram abgeben muss. Ich hoffe, dass es wenigstens regnet oder so, damit ich nicht wieder auf tolle Gedanken komme.
Bis bald

Formel 1 Boxenbesichtigung

Hallo Leute,
ich habe heute die Bestätigung von BMW Motorsport im Auftrag von Mario Theißen bekommen, dass ich am 26.3. mit 6 anderen meiner Wahl eine Boxenbesichtigung machen kann.
An dieser Stelle .... vielen Dank Moritz für die Information.
Ich habe nämlich einfach eine "Bewerbungs-Email" an BMW geschickt und um ein Entgegenkommen gebeten. Und jetzt bin ich mal gespannt was uns da beim freien Training erwartet. Bestimmt krasser Lärm, faszinierende Technik und eine Champagner-Dusche mit ...

Sonntag, 15. März 2009

Abseil Aktion

Letztes Wochenende war ich im Mt. Buffalo Nationalpark und habe ein wenig Bergsport betrieben. Die Anfahrt war lang aber wenigstens billig, wie bereits beschrieben. Auf der Hinfahrt wurde mir ein Taxi für 70km spendiert, weil die sich irgendwie mit dem Fahrplan vertan haben und ich keinen Anschlußbus mehr zur Verfügung hatte.
Dort angekommen hatte ich ja sehr viel Zeit und habe mich mal in der Umgebung herum getrieben und habe den nächsten Hügel bestiegen. Den restlichen Abend habe ich mit lesen verbracht.
Am nächsten morgen bin ich von David abgeholt worden und wir sind dann mit dem Auto auf den Mt. Buffalo gefahren. Oben angekommen hat und ein vollkommen mit Wolken bedeckter Gipfel erwartet. Nach der kleinen Einweisung ging es dann auch direkt los. Der erste Abschnitt war 170m hoch und diese Distanz sind wir dann an einem Seil runter. Auf dem Weg nach unten konnte man so gut wie nichts sehen und es war schon ein bisschen unheimlich. Ich habe mich zwar schon ein paar mal abgeseilt aber noch nie eine solche Distanz. Man hat die Dehnung des Seils bei jedem Ruck bemerkt. Fotos habe ich natürlich dann auch gemacht und auch schon hier ins Netz gestellt.
3 weitere Abseilstrecken gab es dann noch und wir hatten die 300m geschafft. Das Abseilen war sogar ein bisschen anstrengend weil man das Seil hoch ziehen musste um es durch den "Knoten" am Klettergurt zu führen.
Unten angekommen haben wir dann erstmal gegessen und sind dann im Regen den ganzen Weg wieder hoch geklettert/gewandert. Insgesamt war das schon sehr cool und es hat viel Spaß gemacht. Mit richtiger Ausrüstung unter schlechten Umständen irgendein Ziel zu erreichen ist schon eine befriedigende Sache.

Mittwoch, 11. März 2009

Die Planung fürs Wochenende

Am Wochenende geht es auf den Mt. Buffalo und dann wieder runter per Abseil Action. Ein Geschenk von meiner Liebsten. Morgen werde ich mir dafür mal eine Kamera kaufen um endlich mal Bilder hier rein stellen zu können.
Die Bahnfahrt zum nächst gelegenen Ort kostet Hin- und Rückfahrt gerade mal 15€. Da sollte sich die Bahn mal eine Scheibe von abschneiden, da es insgesamt nämlich ca. 700 km sind.
Bis dann.

Ich habe ein Heim

Endlich. Ich hatte jetzt voll Glück, weil ich kurz vor dem Verzweifeln war und sich jemand bei mir gemeldet hat. Zuvor hatte ich einen Eintrag auf eine Wohnungssuch-Homepage gemacht. Der Type ist ganz cool ist selten da und ist so eine Art von Professor. Er gibt auch Unterricht an meiner UNI. Ich habe schon mal überlegt ob ich mich in ein Vorlesung oder Übung setze... mal sehen.
Diese Wohnung ist sehr nah an dem RMIT und somit sehr cool für mich. Aber ebenso ist sie auch sehr teuer. Hier in Melbourne aber durchaus Standard. Es ist einfach so krass man zahlt für einen 3x3 m Raum mit Möbeln rund 110€/Woche. Und wenn man Glück hat dann ist das langsame und unberechenbare Internet dabei.
Naja jetzt kann ich wenigstens alle meine Sachen an einem Ort lassen und nicht immer von Hotel zu Hotel zu Hostel wandern. Ebenso habe ich jetzt endlich Zeit etwas tolles zu machen oder mich mal um die UNI zu kümmern.
Meine Adresse ist: 127 Grattan St, Carlton VIC 3053 in Melbourne
wenn ihr es bei google sehen wollt, sei gesagt, dass direkt daneben ein Pizzalieferant ist und man bei Google die ganzen Roller sieht.

Donnerstag, 5. März 2009

Mein Stundenplan


Das Ding da am Freitag ist nur alle 2 Wochen und da ich nur 2 Kurse bestehen muss, lasse ich bestimmt mal das Englisch Fach am Montag ausfallen um dann 6 Tage in der Woche Reisen zu können.
Jetzt fehlt nur noch das Geld zum Reisen.
Und damit der Neid nicht zu groß wird, bleibt mir noch zu sagen, dass man hier sehr viel daheim machen muss.

Die Nacht in Australien

Really awesome – So einen Sternenhimmel habe ich noch nie in meinem Leben nirgends gesehen. Wir hatten sehr viel Glück, weil es eine sehr klare Nacht war. Zunächst sind wir auf unserer Nachtwanderung auf der Suche nach australischem Vieh (Koala, Opossum, etc….) und haben in den Bäumen auch Opossums gesehen. Während sich unsere Augen an die Dunkelheit gewöhnt hatten, wurden es immer mehr Sterne. Am Ende war der ganze Himmel voll davon. Nicht nur so ein paar weiße Punkte sondern richtige weiße Wolken, welche von unserem Führer als Galaxien bestätigt wurden. Wir konnten am Himmel den Verlauf der Milchstraße erkennen und haben ebenso so einen komischen schwarzen Fleck ausgemacht. Laut Aborigini Sage haust dort der Aborigini Gott der die Welt erschaffen hat. Da ich das nicht so ganz glaube muss ich noch mal Wikipedia fragen.
Ebenso geil war auch der Laserpointer mit dem uns das ganze Spektakel über unseren Köpfen erklärt wurde. Der Laserpointer ist nicht im freien Verkauf erhältlich sondern nur mit Flughafenlizenz bestellbar. Er ist eigentlich zum einweisen von Flugzeugen. Im Prinzip war das Ding nämlich ein 100 m langes Laserschwert wie bei StarWars.
Angeblich kann man so einen Sternenhimmel nicht überall sehen. Europa z.B. ist zu sehr mit Licht „verschmutzt“. Melbourne war weit weg und Australien liegt laut Führer näher am Himmel. :-)
Alleine das wäre eine weitere Reise nach Australien für mich wert.

am Wochenende war ich in den Grampians

Am letzten Wochenende war ich mit meinem Kurs Introduction into Australian Society auf einem Kurztrip in einen Nationalpark namens Grampians. Dieser Kurs besteht nur aus Austauschstudenten und wie es der Zufall will. Von ca. 50 Teilnehmern sind 10 deutsch. Am Samstagabend sollten sogar alle Vertreter der verschiedenen Länder die Nationalhymne zum Besten geben. Da bin ich ja textsicher … schrecklich wie viele das nicht sind - auch von den anderen Nationen. Das Wochenende war sonst sehr voll gepackt und war folgendermaßen grob gegliedert.

Freitag: frühe Abfahrt, Weingut besichtigt, Nationalpark mit Aboriginal Cultural Centre, Nachtwanderung (dazu mehr in einem anderen Post).

Samstag: Citytour zur nächsten Stadt, Hamilton Art Gallery(ganz toll), einen 200 Höhenmeter Hügel besteigen (aber eine sehr schöne Aussicht, weil in einem 180° Winkel von Nord bis Süd kein anderer Hügel war), BBQ und Labern mit Einheimischen.

Sonntag: sheep farm besichtigt, Goldmine besichtigt (Sovereign Hill, 2t größter Goldklumpen wurde dort gefunden), Rückreise.

Leider hatten wir wenig Zeit zur freien Verfügung. Fotos kommen vielleicht später, da ich immer noch keine Kamera habe, muss ich mir erst welche von den anderen besorgen. Dort haben wir auch Kängurus gesehen.

Wohnungssuche ist echt nervig

Ich bin jetzt hier in Melbourne und bin immer noch homeless. Das nervt total. Ich kann noch gar nicht anfangen ein fleißiger Student zu sein, weil ich hier den ganzen Tag in der Uni sitze und im Internet nach Wohnungen suche.
Ich müsste weiblich sein und mindestens 12 Monate hier bleiben oder sehr reich sein.
Vielleicht liegt es aber auch an der Tatsache das ich noch zu anspruchsvoll bin. Ich will einfach nicht so weit raus fahren.
Es haben sich sogar ein paar Leute bei mir gemeldet, weil ich auch etwas ins Internet gestellt habe aber mit der Vorstellung 40 min bis zum Stadtzentrum zu brauchen kann ich mich nicht anfreunden.
Und genau diese Distanz heißt hier schon sehr nah.

Dienstag, 24. Februar 2009

Skandal

heute habe ich bei der Einführung mit zwei anderen deutschen aus Aachen über die ganzen Leute "gelästert".
Als uns dann mitgeteilt wurde das 24,5% aller Austauschstudenten aus Deutschland kommen, habe ich nur daran gedacht wie ich mich denen entziehen kann.
Mir ist noch keine Idee dazu eingefallen. Vielleicht habt ihr da ja was für mich. Aber das mit dem Lästern war bestimmt ein guter Anfang. :-) Echt schlimm wenn man am anderen Ende der Welt noch verstanden wird.

Montag, 23. Februar 2009

Wohnungssuche

Heute war meine einzige Aufgabe eine Bleibe für die nächsten 4 Monate zu finden - bisher erfolglos. Ich habe zum Glück auch hier in meinem "Hotel" WLAN und kann kräftig suchen aber nachdem ich dann auf www.flatmates.com.au (www.wg-gesucht.de für Australien) alle passenden Wohnungen kontaktiert habe, bin ich dann zum RMIT gegangen und habe mir da einige Aushänge an der Pinnwand angeschaut.
Das war leider auch nicht so wie ich mir das vorgestellt habe. Habe bei zwei Leuten mal angerufen aber nur Absagen bekommen. This room is already taken .... und das bei den Preisen.
Das Hotel in dem ich bin habe ich bis zum 26.2. bezahlt und dann muss ich mal sehen wo ich bleibe, hoffentlich in einer coolen penthouse Wohnung zum kleinen Preis.
Aber vielleicht antworten ja gleich mal einige auf meine E-Mails.

Sonntag, 22. Februar 2009

Gut in Melbourne angekommen

So und da bin ich nun in Melbourne und habe die Flüge überlebt. Über Melbourne habe ich zum Glück keine Rauchschwaden der Buschbrände gesehen.
Ich bin also morgens um 8:05 Uhr gelandet und dann mit dem Sogenannten Skybus zur Southern Cross Station gefahren.
Dank meines traumhaften GPS Handy's habe ich dann das im Internet ausgeguckte "Hotel" direkt gefunden. Nach den 20 Minuten Marsch musste ich dann erstmal wieder marschieren um die Zeit zu vertreiben, weil ein Zimmer erst am Mittag frei geworden war.
Mit dem Notebook bewaffnet habe ich dann die Hochschule aufgesucht und festgestellt wie geil das mit dem eduroam eigentlich ist, da ich mich damit hier nämlich auch einwählen kann.
So das ist der Stand bis jetzt.

Das Bild ist bei meinem Zeitvertreib entstanden und zeigt den Yarra River. (GPS: -37.818599, 144.971080)

Samstag, 21. Februar 2009

In Seoul (Südkorea) angekommen

vor ca. 2 Stunden bin ich gut in Seoul angekommen. Die ganzen Stunden im Flugzeug waren nicht so schlimm wie angenommen. Ich konnte sogar ganz gut schlafen und hatte eine riesige Auswahl an Filmen. Außerdem hat mir das Geschenk meiner Liebsten die ersten Stunden versüßt.
Hier auf der Seoul/Incheon Airport Insel ist es irgendwie so "versmogt" wie in Bejing, zumindest kommt es mir hier vom Inneren des Transit-Gefängnisses so vor.
Aber hier kann ich mit Euro zahlen und mir für 1,5€ eine Dose Cola kaufen, habe kostenloses Internet und kann mich gleich auch noch duschen. So gesehen ist es ein angenehmes Gefängnis.
Eigentlich wollte ich auf dem Rückflug abends die Stadt unsicher machen aber ich sitze hier wie auf Alcatraz auf einer Flughafen-Insel fest. (jedoch mit Brücke zum Festland)
GPS: 37.450741, 126.453366

Dienstag, 17. Februar 2009

Reisedaten Deutschland - Australien und zurück

Der Flug nach Australien startet am Freitag den 20.02.2009 um 19:05 Uhr vom Flughafen in Frankfurt in einer Boeing 747 von Korean Air. (Flugnummer: KE 0906)
Nach den 10 Stunden und 20 Minuten Flug wartet ein Aufenthalt von 5 Stunden und 45 Minuten in Seoul (Südkorea) auf mich.
Um 19:10 Uhr am 21.02.2009 geht es dann in einem Airbus 332 Richtung Melbourne und ich werde ab 8:10 Uhr eine Unterkunft für die nächsten Tage suchen. (Flugnummer: KE 0125)

Am 26.07.2007 werde ich um 17:35 Uhr wieder in Frankfurt landen.