Da ich, wie man aus einem vorherigen Eintrag sieht, ziemlich viel unterwegs sein werde, kann ich bestimmt nicht so viel Zeit finden ausführliche Reisebeschreibungen zu schreiben. Aber ich werde bestimmt mal Zeit finden um einen kurzen Bericht in den Blog zu setzten und ein paar Fotos hoch zu laden. Vielleicht werde ich in Sydney oder in den ersten Tagen in Deutschland etwas ausführlicher.
Dienstag, 30. Juni 2009
Perth
Perth ist eigentlich sehr schön, wenn es doch nur Sommer wäre. Ich hatte hier total Pech und nur schlechtes Wetter: Wind, Regen bei 18°C.
Deshalb bin ich auch eigentlich nur im Hostel geblieben und habe einige organisatorische Sachen im Internet gemacht. Natürlich war ich ein paar Mal in der nicht weit entfernten Innenstadt und natürlich im Botanischen Garten und bei dem Kriegsdenkmal nebenan. Von diesem hat man ein gute Aussicht über die Stadt und den Fluß.
Deshalb bin ich auch eigentlich nur im Hostel geblieben und habe einige organisatorische Sachen im Internet gemacht. Natürlich war ich ein paar Mal in der nicht weit entfernten Innenstadt und natürlich im Botanischen Garten und bei dem Kriegsdenkmal nebenan. Von diesem hat man ein gute Aussicht über die Stadt und den Fluß.
Endgültige Reiseplanung ist abgeschlossen
Am ersten Tag in Perth habe ich nach meiner Einquartierung direkt das nächste Reisebüro aufgesucht und alles bis zum letzten Tag geplant und bezahlt. Ab morgen den 1.7. geht es los und ich habe erst wieder Freizeit, wenn ich in Deutschland bin, da ich nur von Tour zu Tour springe.
Hier die kurze Reisebeschreibung:
Hier die kurze Reisebeschreibung:
- 1.7. Start der 10 Tagestour an der Westküste hoch nach Broome. (Info1) (Info2) beide Firmen sind korrekt, da sie es je nach Bedarf zusammenlegen
- 11.7. mit dem Greyhound Bus nach Darwin (27 Stunden lang)
- 13.7. eine 3 Tagestour in den Kakadu Nationalpark (Krokodile bestaunen)
- 16.7. Flug nach Cairns
- 17.7. eine 2 Tagestour mit dem Boot ins äußere Great Barrier Reef (Schnorcheln / Tauchen)
- 20.7. eine 2 Tagestour zum Undara Nationalpark (Lavatunnel)
- 22.7. Flug nach Sydney
- 22.7. Freizeit in Sydney und hoffentlich ein Opernbesuch
- 25.7. Flug nach Frankfurt mit Übernachtung in Seoul (Südkorea)
- 26.7. Ankunft in Frankfurt und endlich wieder in Deutschland
Montag, 29. Juni 2009
Zeit in Alice Springs
In meinen 2,5 Tagen in Alice Springs konnte ich mich gut in dem Hostel bei 25°C in der Hängematte erholen. Den Tour-Folgeabend haben sich noch mal alle in einem Saloon getroffen um einen Abschiedstrunk einzunehmen. Der Saloon war echt klasse, er hatte überall alte Hüte, Sattel, alte Pistolen und Kram den man in der Wüste braucht. Zudem waren in dem Saloon junge Leute, alte Leute, Aborigines und Farmer aber natürlich auch Touristen und normales Partypublikum.
In Alice Springs war ich auch mit dem Fahrrad unterwegs und habe an einem Tag folgendes betrachtet.
In Alice Springs war ich auch mit dem Fahrrad unterwegs und habe an einem Tag folgendes betrachtet.
- Den Anzac Hill, eine weitere Gedenkstätte
- Ein Militär Museum, welches gleichzeitig ein Pub ist
- Die alte Telegraph Station und das daneben gelegene Wasserloch mit dem Namen Alice Spring
- The School of the Air (Info)
- Royal Flying Doctor Service Museum (Info) (offizielle Seite)
Tag 10 der Outback tour
Campingplatz --> Kings Canyon --> Alice Springs
Als kleinen Ausgleich zu den ganzen verpassten Sachen hatte unser Führer eine Vorführung einer Aborigine Frau organisiert. Somit kam die Frau mit einem Übersetzter am Morgen vorbei und zeigte uns die Werkzeuge der Aborigines. Wie man auf dem Bildern sehen kann, hatte sie nicht nur die langweiligen Frauenwerkzeuge dabei sondern auch ein Speer, an dem ich mich gerade versuche.
Gegen 11Uhr haben wir dann endlich Uluru verlassen können und sind auf dem Weg zum Kings Canyon zum Mittagessen an dem Lager gewesen, das wir eigentlich schon an Tag 8 erreichen wollten. GPS: E 132.28022, S 24.93577
Für ca. 3 Stunden sind wir am Kings Canyon (siehe Bild) wandern gewesen und haben uns nach dem Sonnenuntergang dort auf den Weg nach Alice Springs gemacht. Das Abendessen haben wir um 22 Uhr im Erlanda Roadhouse weggeputzt und waren um 02:00 dann endlich in Alice Springs.
Verpasst haben wir nur die Western MacDonnell Ranges in denen wir vielleicht wilde Pferde gesichtet hätten.
Als kleinen Ausgleich zu den ganzen verpassten Sachen hatte unser Führer eine Vorführung einer Aborigine Frau organisiert. Somit kam die Frau mit einem Übersetzter am Morgen vorbei und zeigte uns die Werkzeuge der Aborigines. Wie man auf dem Bildern sehen kann, hatte sie nicht nur die langweiligen Frauenwerkzeuge dabei sondern auch ein Speer, an dem ich mich gerade versuche.
Gegen 11Uhr haben wir dann endlich Uluru verlassen können und sind auf dem Weg zum Kings Canyon zum Mittagessen an dem Lager gewesen, das wir eigentlich schon an Tag 8 erreichen wollten. GPS: E 132.28022, S 24.93577
Für ca. 3 Stunden sind wir am Kings Canyon (siehe Bild) wandern gewesen und haben uns nach dem Sonnenuntergang dort auf den Weg nach Alice Springs gemacht. Das Abendessen haben wir um 22 Uhr im Erlanda Roadhouse weggeputzt und waren um 02:00 dann endlich in Alice Springs.
Verpasst haben wir nur die Western MacDonnell Ranges in denen wir vielleicht wilde Pferde gesichtet hätten.
Tag 9 der Outback tour
Campingplatz am Uluru
Weil wir das Ersatzteil erst gegen Mittag erwartet haben, konnten wir das erste Mal ausschlafen und in Ruhe duschen und frühstücken. Nachdem wir alles abfahrtbereit gepackt hatten, haben wir nur noch Zeit tot geschlagen. Wir waren in einem kleinen Museum am Hotel des Resorts und haben die Pfade innerhalb des Resorts zu diversen Aussichtspunkten abgearbeitet.
Als uns dann die Nachricht erreicht hatte, dass der Ersatzteil liefernde Bus auch eine Panne hatte, mussten wir weitere 3 Stunden auf das Einsatzflugzeug warten. Wie man sich denken kann, hatte das Flugzeug dann nicht unser Ersatzteil an Bord und wir durften wieder mal Feuerholz suchen und haben einen weiteren Sonnenuntergang am Uluru von einem Aussichtspunkt innerhalb des Campingplatzes gesehen.
Weil wir das Ersatzteil erst gegen Mittag erwartet haben, konnten wir das erste Mal ausschlafen und in Ruhe duschen und frühstücken. Nachdem wir alles abfahrtbereit gepackt hatten, haben wir nur noch Zeit tot geschlagen. Wir waren in einem kleinen Museum am Hotel des Resorts und haben die Pfade innerhalb des Resorts zu diversen Aussichtspunkten abgearbeitet.
Als uns dann die Nachricht erreicht hatte, dass der Ersatzteil liefernde Bus auch eine Panne hatte, mussten wir weitere 3 Stunden auf das Einsatzflugzeug warten. Wie man sich denken kann, hatte das Flugzeug dann nicht unser Ersatzteil an Bord und wir durften wieder mal Feuerholz suchen und haben einen weiteren Sonnenuntergang am Uluru von einem Aussichtspunkt innerhalb des Campingplatzes gesehen.
Tag 8 der Outback tour
Tag am Uluru und Kata Tjuta
Der Sonnenaufgang vom Kata Tjuta viewing spot gegen 7:35 Uhr war gleichzeitig unser Frühstück und hat den Uluru nur in seiner Silhouette erscheinen lassen (siehe Bild).
Als nächstes haben wir dann das „Valley of the winds“ (siehe Bild) durchwandert und nach den 7,4 km auf dem Parkplatz unser Mittagessen zubereitet.
Ab diesem Zeitpunkt gab es immer ein hin und her sowie Planänderungen, da der Wagen repariert werden sollte es aber wegen fehlender Ersatzteile nicht geklappt hat.
Mit dem noch kaputten Wagen wurden wir zum Kulturzentrum am Uluru gefahren, wo uns einmal mehr die Aborigines und deren Lebensweise näher gebracht wurden. Von dort aus sind wir zum Fuß des Berges gewandert und haben eine weitere Wanderung am Berg entlang gemacht, auf der uns Höhlen mit Bemalung gezeigt und die dazugehörigen Geschichten erzählt wurden. Interessant war, dass es gewisse Bereiche gibt an denen nur Aborigine Männer oder nur Aborigine Frauen erlaubt sind.
Da unser Auto eigentlich zu dem Zeitpunkt dann schon repariert sein sollte, haben wir am Fuß des Berges gewartet um abgeholt zu werden. In der Zeit haben wir und sie ganzen Leute angeschaut, die das steile Stück an einer Kette zum Gipfel des Uluru hochgeklettert sind.
Als dann einer unser Führer mit einer fremden Frau in einem normalen Auto ankam, wussten wir, dass wir noch eine Nacht auf dem Campingplatz verbringen würden.
Vor lauter Enttäuschung ist ein Teil von uns am Abend noch in die Resort eigenen Bar gegangen.
Der Sonnenaufgang vom Kata Tjuta viewing spot gegen 7:35 Uhr war gleichzeitig unser Frühstück und hat den Uluru nur in seiner Silhouette erscheinen lassen (siehe Bild).
Als nächstes haben wir dann das „Valley of the winds“ (siehe Bild) durchwandert und nach den 7,4 km auf dem Parkplatz unser Mittagessen zubereitet.
Ab diesem Zeitpunkt gab es immer ein hin und her sowie Planänderungen, da der Wagen repariert werden sollte es aber wegen fehlender Ersatzteile nicht geklappt hat.
Mit dem noch kaputten Wagen wurden wir zum Kulturzentrum am Uluru gefahren, wo uns einmal mehr die Aborigines und deren Lebensweise näher gebracht wurden. Von dort aus sind wir zum Fuß des Berges gewandert und haben eine weitere Wanderung am Berg entlang gemacht, auf der uns Höhlen mit Bemalung gezeigt und die dazugehörigen Geschichten erzählt wurden. Interessant war, dass es gewisse Bereiche gibt an denen nur Aborigine Männer oder nur Aborigine Frauen erlaubt sind.
Da unser Auto eigentlich zu dem Zeitpunkt dann schon repariert sein sollte, haben wir am Fuß des Berges gewartet um abgeholt zu werden. In der Zeit haben wir und sie ganzen Leute angeschaut, die das steile Stück an einer Kette zum Gipfel des Uluru hochgeklettert sind.
Als dann einer unser Führer mit einer fremden Frau in einem normalen Auto ankam, wussten wir, dass wir noch eine Nacht auf dem Campingplatz verbringen würden.
Vor lauter Enttäuschung ist ein Teil von uns am Abend noch in die Resort eigenen Bar gegangen.
Tag 7 der Outback tour
Kulgera --> Uluru (camping auf Uluru Camping Platz)
Nach einer Nacht mit kleinen Regenschauern haben wir am Morgen noch mal in Kulgera angehalten um das Auto wieder auf asphaltierte Straßen einzustellen (Reifendruck) und haben dann auf einem verbreiteten Stück der Straße, welche als Landebahn für den Flying doctor genutzt werden kann, wieder den Stuart Highway als Untergrund gehabt.
Den gesamten Vormittag sind wir auf dem Highway bis hin zum Uluru gefahren und haben immer wieder kleine Pausen von 5 min gehabt. Nachdem wir dann endlich den Uluru hinter einer der Dünen gesehen haben, haben wir als erstes das Ayers Rock Resort angesteuert und uns mit Lebensmitteln und Souvenirs in der Zivilisation eingedeckt und ich hatte das erste Mal seit sechs Tagen Handyempfang.
Unseren Platz auf dem Campingplatz, welcher auch ein Teil des Resorts ist, haben wir gegen 15:30 bezogen und uns dann direkt mit dem Auto auf den Weg zum Sonnenuntergang am Uluru gemacht. Nach einigen verschiedenen Blickwinkeln sind wir dann schließlich zum „sun set bus view“ Parkplatz gefahren und konnten gegen 18:00 Uhr die Farbveränderungen während des Sonnenuntergangs bewundern. (siehe Bild)
Den gesamten Vormittag sind wir auf dem Highway bis hin zum Uluru gefahren und haben immer wieder kleine Pausen von 5 min gehabt. Nachdem wir dann endlich den Uluru hinter einer der Dünen gesehen haben, haben wir als erstes das Ayers Rock Resort angesteuert und uns mit Lebensmitteln und Souvenirs in der Zivilisation eingedeckt und ich hatte das erste Mal seit sechs Tagen Handyempfang.
Unseren Platz auf dem Campingplatz, welcher auch ein Teil des Resorts ist, haben wir gegen 15:30 bezogen und uns dann direkt mit dem Auto auf den Weg zum Sonnenuntergang am Uluru gemacht. Nach einigen verschiedenen Blickwinkeln sind wir dann schließlich zum „sun set bus view“ Parkplatz gefahren und konnten gegen 18:00 Uhr die Farbveränderungen während des Sonnenuntergangs bewundern. (siehe Bild)
Sonntag, 28. Juni 2009
Tag 6 der Outback tour
Dalhousie Springs --> Kulgera (wild camping)
Um mich am Morgen in dem warmen Wasser aufzuwärmen bin ich schwimmen gegangen und musste feststellen, dass die wasserdichte Kameratasche nicht wasserdicht war. Meine Kamera hat es zum Glück samt Bildern überlebt und hat noch alle Funktionen bis auf An/Aus. Jetzt muss ich immer die Batterie raus nehmen … aber es hätte ja auch schlimmer kommen können.
Im Outback werden Rinderfarmen zu Tankstellen, wie die von uns angefahrene Mt. Dare cattle station.
Um 11:00Uhr haben wir die Grenze zu den Northern Territories überquert und bewegten uns wie auch schon vorher auf dirt roads (Weldwegen) im rötlich steinigen Gebiet mit einigen wenigen kleinen Büschen.
Das Mittagessen gab es zwischen Dünen in der „Simpson Desert“ GPS: E 134.92804, 25.61973. Dort haben wir auch Kamelspuren gesichtet aber keine Kamele.
In Finke, einer „Aboriginal community“ (= mitbringen von Alkohol verboten), haben wir mit Schrecken feststellen müssen, dass wir einen technischen Defekt hatten. Sechs M12 Schrauben waren abgeschert, die die Welle am Rad befestigten um die Kraft auf das rechte Hinterrad zu übertragen. Als erstes wurde versucht das mit Panzertape wieder zu befestigen. Als ich dann endlich mal verstanden hatte was kaputt war musste ich nur noch über diese Reparatur lachen.
Zum Glück fuhr gerade ein Polizeiwagen vorbei und hat uns zu einem Serviceteam geführt, die dann versucht haben die Sache zu schweißen … hat ganze 10 Meter gehalten. Während der Zeit hat der Polizist eine Routinekontrolle gemacht um später zu sagen, dass er etwas Sinnvolles in der Wüste getrieben hat.
Mit einem Staubschutz (siehe Bild) sind wir dann mit einem 3Radantrieb nach Kulgera gefahren, einer Stadt bestehend aus einer Polizeistation und Tankstelle. Auf dem Weg mussten wir wegen der Panne das geometrische Zentrum 12km rechts liegen lassen.
Unser Camp für diese Nacht war etwa 5km von dort entfernt in einem alten unbewohnten „women place“ der Aborigines (siehe Bild). GPS: E 133.31795, S 25.83394.
Um mich am Morgen in dem warmen Wasser aufzuwärmen bin ich schwimmen gegangen und musste feststellen, dass die wasserdichte Kameratasche nicht wasserdicht war. Meine Kamera hat es zum Glück samt Bildern überlebt und hat noch alle Funktionen bis auf An/Aus. Jetzt muss ich immer die Batterie raus nehmen … aber es hätte ja auch schlimmer kommen können.
Im Outback werden Rinderfarmen zu Tankstellen, wie die von uns angefahrene Mt. Dare cattle station.
Um 11:00Uhr haben wir die Grenze zu den Northern Territories überquert und bewegten uns wie auch schon vorher auf dirt roads (Weldwegen) im rötlich steinigen Gebiet mit einigen wenigen kleinen Büschen.
Das Mittagessen gab es zwischen Dünen in der „Simpson Desert“ GPS: E 134.92804, 25.61973. Dort haben wir auch Kamelspuren gesichtet aber keine Kamele.
In Finke, einer „Aboriginal community“ (= mitbringen von Alkohol verboten), haben wir mit Schrecken feststellen müssen, dass wir einen technischen Defekt hatten. Sechs M12 Schrauben waren abgeschert, die die Welle am Rad befestigten um die Kraft auf das rechte Hinterrad zu übertragen. Als erstes wurde versucht das mit Panzertape wieder zu befestigen. Als ich dann endlich mal verstanden hatte was kaputt war musste ich nur noch über diese Reparatur lachen.
Zum Glück fuhr gerade ein Polizeiwagen vorbei und hat uns zu einem Serviceteam geführt, die dann versucht haben die Sache zu schweißen … hat ganze 10 Meter gehalten. Während der Zeit hat der Polizist eine Routinekontrolle gemacht um später zu sagen, dass er etwas Sinnvolles in der Wüste getrieben hat.
Mit einem Staubschutz (siehe Bild) sind wir dann mit einem 3Radantrieb nach Kulgera gefahren, einer Stadt bestehend aus einer Polizeistation und Tankstelle. Auf dem Weg mussten wir wegen der Panne das geometrische Zentrum 12km rechts liegen lassen.
Unser Camp für diese Nacht war etwa 5km von dort entfernt in einem alten unbewohnten „women place“ der Aborigines (siehe Bild). GPS: E 133.31795, S 25.83394.
Tag 5 der Outback tour
Camp --> Dalhousie Springs (camping an einer Art Raststätte)
Bei der „Painted Desert“ (GPS: E 134.81807, S 27.90326) sind wir ein bisschen Wandern gewesen und haben die verschiedenen Farben der Steine angeschaut, die der Wüste mit Hügeln ihren Namen gegeben hat. (siehe Bilder)
Um 13:30 Uhr haben wir Oodnadatta erreicht und mussten unsere Diesel Reservekanister anbrechen, da es in der kleinen Stadt kein Diesel mehr gab. Nach uns haben wir einige andere Reisende zurück gelassen, die auf die Diesellieferung angewiesen waren. Nach einem Feuerholzstopp haben wir auf unserem Weg noch die Simpson Wüste angekratzt und haben gegen Abend die Dalhousie Springs erreicht. GPS: E 135.50361, S 26.42291
Diese Quelle ist 36°C warm und ist zum Schwimmen geeignet. Hier konnten wir das zweite Mal duschen … allerdings kalt.
Bei der „Painted Desert“ (GPS: E 134.81807, S 27.90326) sind wir ein bisschen Wandern gewesen und haben die verschiedenen Farben der Steine angeschaut, die der Wüste mit Hügeln ihren Namen gegeben hat. (siehe Bilder)
Um 13:30 Uhr haben wir Oodnadatta erreicht und mussten unsere Diesel Reservekanister anbrechen, da es in der kleinen Stadt kein Diesel mehr gab. Nach uns haben wir einige andere Reisende zurück gelassen, die auf die Diesellieferung angewiesen waren. Nach einem Feuerholzstopp haben wir auf unserem Weg noch die Simpson Wüste angekratzt und haben gegen Abend die Dalhousie Springs erreicht. GPS: E 135.50361, S 26.42291
Diese Quelle ist 36°C warm und ist zum Schwimmen geeignet. Hier konnten wir das zweite Mal duschen … allerdings kalt.
Tag 4 der Outback tour
Camp --> Coober Pedy (wild camping)
Während der ersten 5 Tage sind wir so ziemlich immer an den alten Ghan Schienen entlang gefahren und haben oft auch diese Holzblöcke auf denen die Schienen befestigt waren als Feuerholz benutzt.
Gegen 1980 wurde diese Strecke von Adelaide nach Darwin still gelegt und durch die heutige Strecke entlang des Stuart Highways ersetzt. Somit haben wir uns an diesem Morgen wieder mal eine alte Service Station des Gahn’s angeschaut. Oft sind das nur ein bis zwei Ruinen. Die Station in Curdimurka ist ebenfalls eine Ruine, an der zu seiner Blütezeiten alle 2 Jahre ein Ball mitten in der Wüste stattgefunden hat.
Weiter auf unserem Weg haben wir noch an den Mound Springs Halt gemacht und uns unter anderem den Bubbler (siehe Bild) angeguckt. Diese Quellen sind mit einem unterirdischen Strom von Indonesien ausgehend bis unter Australien verbunden und bringen das warme Wasser an die Oberfläche der Wüste.
Nach einer Rinderfarm, größer als die Niederlande, war William Creek noch sehr interessant für mich, da diese Stadt sehr nah an der Wüste von Woomera liegt. Diese Wüste wird vom Militär als Raketentestgelände benutzt und immer wenn ein Farmer „Schrott“ auf seinem Gelänge findet, bringt er es nach William Creek (siehe Bild).
Gegen Abend haben wir die Opalhauptstadt Coober Pedy erreicht und konnten vor einer Minenführung das erste Mal duschen. In der Stadt wohnen 60% unter der Erde in alten Opalminen.
Direkt neben dem Dingo Fence (Dingozaun) auf der Dingo-freien Seite haben wir unser Camp aufgeschlagen: GPS E 134.83565, S 28.90362
Der Zaun soll die Dingos im Norden von den Rindern und Schafen im Süden abhalten und ist mit ca. 5000 km das längste von Menschenhand gebaute Ding der Welt.
Während der ersten 5 Tage sind wir so ziemlich immer an den alten Ghan Schienen entlang gefahren und haben oft auch diese Holzblöcke auf denen die Schienen befestigt waren als Feuerholz benutzt.
Gegen 1980 wurde diese Strecke von Adelaide nach Darwin still gelegt und durch die heutige Strecke entlang des Stuart Highways ersetzt. Somit haben wir uns an diesem Morgen wieder mal eine alte Service Station des Gahn’s angeschaut. Oft sind das nur ein bis zwei Ruinen. Die Station in Curdimurka ist ebenfalls eine Ruine, an der zu seiner Blütezeiten alle 2 Jahre ein Ball mitten in der Wüste stattgefunden hat.
Weiter auf unserem Weg haben wir noch an den Mound Springs Halt gemacht und uns unter anderem den Bubbler (siehe Bild) angeguckt. Diese Quellen sind mit einem unterirdischen Strom von Indonesien ausgehend bis unter Australien verbunden und bringen das warme Wasser an die Oberfläche der Wüste.
Nach einer Rinderfarm, größer als die Niederlande, war William Creek noch sehr interessant für mich, da diese Stadt sehr nah an der Wüste von Woomera liegt. Diese Wüste wird vom Militär als Raketentestgelände benutzt und immer wenn ein Farmer „Schrott“ auf seinem Gelänge findet, bringt er es nach William Creek (siehe Bild).
Gegen Abend haben wir die Opalhauptstadt Coober Pedy erreicht und konnten vor einer Minenführung das erste Mal duschen. In der Stadt wohnen 60% unter der Erde in alten Opalminen.
Direkt neben dem Dingo Fence (Dingozaun) auf der Dingo-freien Seite haben wir unser Camp aufgeschlagen: GPS E 134.83565, S 28.90362
Der Zaun soll die Dingos im Norden von den Rindern und Schafen im Süden abhalten und ist mit ca. 5000 km das längste von Menschenhand gebaute Ding der Welt.
Tag 3 der Outback tour
Camp --> Lake Eyre South (wild camping)
In Lyndhurst (siehe Bild), einer ehemaligen Servicestation des alten Ghan’s, haben getankt und haben 45 min später Farina erreicht. Farina war einst eine 400 Einwohnerstadt als der Ghan diese als Endstation hatte, nachdem sich der alte Ghan weiter Richtung Norden durchgeschlagen hatte, wurde Farina zu einer Ruinenstadt (siehe Bild). Zur Mittagszeit haben wir Maree erreicht und ich bin mit zwei weiteren in ein 6-Sitz Cessna Flugzeug gestiegen und habe 1,5 Stunden den nördlichen Lake Eyre von oben bestaunt. Auf dem Flug haben wir noch eine Figur gesehen, die wie die Kornkreise einfach plötzlich da war (siehe Bild). Da es vor 11 Jahren das erste Mal entdeckt wurde, bleibt zu rätseln ob es die Amerikaner im GPS Entwicklungszeitraum waren. Zu sehen ist ein Speer werfender Aborigine. Da wir auf dem Weg zu unserer Camping Stelle komplett offroad fuhren, haben wir nichts und niemanden in sämtlichen Himmelsrichtungen gesehen und es was das Camp was mir am besten gefallen hat. Der Sonnenuntergang am ausgetrockneten Salzsee (siehe Bild) und der Sonnenaufgang waren einfach nur traumhaft. GPS: E 137.24377, S 29.49724.
In Lyndhurst (siehe Bild), einer ehemaligen Servicestation des alten Ghan’s, haben getankt und haben 45 min später Farina erreicht. Farina war einst eine 400 Einwohnerstadt als der Ghan diese als Endstation hatte, nachdem sich der alte Ghan weiter Richtung Norden durchgeschlagen hatte, wurde Farina zu einer Ruinenstadt (siehe Bild). Zur Mittagszeit haben wir Maree erreicht und ich bin mit zwei weiteren in ein 6-Sitz Cessna Flugzeug gestiegen und habe 1,5 Stunden den nördlichen Lake Eyre von oben bestaunt. Auf dem Flug haben wir noch eine Figur gesehen, die wie die Kornkreise einfach plötzlich da war (siehe Bild). Da es vor 11 Jahren das erste Mal entdeckt wurde, bleibt zu rätseln ob es die Amerikaner im GPS Entwicklungszeitraum waren. Zu sehen ist ein Speer werfender Aborigine. Da wir auf dem Weg zu unserer Camping Stelle komplett offroad fuhren, haben wir nichts und niemanden in sämtlichen Himmelsrichtungen gesehen und es was das Camp was mir am besten gefallen hat. Der Sonnenuntergang am ausgetrockneten Salzsee (siehe Bild) und der Sonnenaufgang waren einfach nur traumhaft. GPS: E 137.24377, S 29.49724.
Tag 2 der Outback tour
Camp --> Flinders Ranges (wild camping)
Gegen 9:30Uhr waren wir in Probys Grove und haben unsere ersten Höhlenmalereien von Aborigines gesehen (siehe Bild). Um 11:30 Uhr waren wir bei den Arkabar Hills und dann schließlich um 12:30 Uhr bei der runden Bergkette Wilpena Pound immer noch in den „Weiten“ der Flinders Ranges, welche einst höher als das Himalaja Gebirge waren aber mit der Zeit durch Erosion zu dem wurden was sie heute sind. 15:30 Uhr sind wir dann auf die Bunyeroo Road abgebogen und haben den Wagen auf 4Radantrieb umgestellt und den Reifendruck angepasst. Neben der „Straße“ veränderte sich das Gebirge stets, weil es immer jünger wurde, da es durch Plattenverschiebung „schief“ an die Oberfläche gebracht wurde. Auf dem Weg zu unserem Camp hätten wir beinahe ein Emu überfahren, weil es dummerweise mit ca. 40 km/h direkt in unsere Fahrbahn gelaufen war.
Gecampt haben wir an einer Feuerstelle bei den Koordinaten: E 138.54781, S 31.33762.
Gecampt haben wir an einer Feuerstelle bei den Koordinaten: E 138.54781, S 31.33762.
Tag 1 der Outback tour
Adelaide --> Flinders Ranges (wild camping)
Nachdem ich mit 2 weiteren von meinem Hostel in Adelaide abgeholt worden bin, mussten wir noch etwas am Flughafen warten um die letzte Person einzusammeln. Gegen 14Uhr hatten wir unser Mittagessen in Port Germein an einem sehr langen Steg (siehe Bild). Auf dem Weg nach Quorn haben wir Feuerholz gesammelt und in der Stadt dann Bier für die Tour gekauft. Das Camp haben wir in den Flinders Ranges aufgeschlagen (siehe Bild) und hatten sogar ein Plumpsklo. GPS: E 138.00699, S 32.18341.
Allgemeine Infos zur Outback tour
- Die ganze Tour über haben wir uns in einem modifizierten Geländewagen (Tayota Land Cruiser) fortbewegt. Für einen Geländewagen war der schon sehr komfortabel mit 11 Sitzen in Fahrtrichtung.
- Geschlafen haben wir in Swags (= Biwaksack), das ist ein Sack in den man seinen Schlafsack hineinlegt. Mit der dünnen Matratze und dem wasserabweisenden Stoff sowie der Gummibeschichtung auf der Bodenseite war das eine einfache und schnell zusammenrollbare Unterbringung im Outback und Camping Platz.
- Unsere ganze Ausrüstung sowie Essen und die Swags haben wir in einem Anhänger hinter uns her gezogen.
- Gekocht wurde ausschließlich über dem Lagerfeuer.
- Die Gruppe bestand aus 12 Leuten: 2 Schweizer, 2 Iren, 1 Neuseeländer, 3 Australiern, 2 Holländern, 1 Engländer und mir. Das Alter ging von 19 bis 65 wobei der älteste einer der coolsten war.
- Die Temperaturen waren am Tag bis zu 25°C und in der Nacht um die 2°C kalt.
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