Samstag, 13. Juni 2009

unterwegs

Seit heute (13.6.2009) um 18:06 Uhr befinde ich mich auf meiner Heimreise. Zwar ist diese lang und auch nicht auf dem direkten Weg aber ich werde nicht mehr in meine australische Heimat Melbourne zurückkehren und somit alles mit mir herum schleppen. Die endgültigen Verabschiedungen in den letzten Tagen stimmten mich natürlich schon ein bisschen traurig aber die vor mir liegenden Reisehighlights überdecken das locker, bis auf einige wenige Momente wie z.B. weitere Partyeinladungen via facebook.
Der erste "Melbourne-Verlasser" zu sein, während andere noch Klausuren schreiben, ist irgendwie komisch aber so habe ich kostbare Reisezeit gewonnen. Jetzt freue ich mich (momentan schon in Adelaide) auf diese Reise, allerdings auch schon auf Deutschland und meine Freundin.

Donnerstag, 11. Juni 2009

3,5 Tage von Hobart nach Launceston (Tasmanien)

Tag1: Nach einem frühen Start um 6:20Uhr war dieser Tag ziemlich gefüllt mit der Autofahrt um von der südlichen Ostküste in Hobart zur mittleren Höhe der Westküste nach Strahan zu kommen. Die erste Station mit unserem Kleinbus (siehe Bilder, der Bus ist eines der letzten), welcher 40cm schnorcheln konnte aber es leider nicht musste, waren die Russell Falls im Mount Field Nationalpark. Die Wraps zum Mittagessen haben wir in der Nähe einer für Tasmanien typischen Wasserkraftanlage an einem Rastplatz zu uns genommen. Gegen 14:00 Uhr waren wir dann am Lake St. Clair (siehe Bilder), gegen 15:00 am Franklin River und gegen 16:30 in der Bergwerkstadt Queenstown. In der Nacht haben wir in einem Haus in Strahan an der Westküste geschlafen.
Tag2: Mit den dort geliehenen Fahrrädern sind wir zum nahe gelegenen Stadtzentrum gefahren und haben noch einen weiteren Wasserfall besichtigt. Weiter nördlich an der Westküste gab es eine relative große Fläche, die mit Sanddünen das normale Erscheinungsbild von Tasmanien geändert hatte. Dort sind wir ca. eine Stunde mit Quads in dem Sand rumgefahren. Sehr viel Spaß, jedoch mussten wir immer auf die langsamen Frauen warten, was mir aber die Gelegenheit für Fotos gegeben hat. Der See der auf meinen Bildern so spiegelglatt zu sehen ist, nennt sich Lake Mackintosh (oder so ähnlich). Nachdem wir auf dem Weg zum Cradle Mountain fast ein Wombat überfahren hätten, konnten wir noch mal einen in der Heide aus der Ferne begutachten. Diese Nacht haben wir am Cradle Mountain in einem öffentlichen Hostel übernachtet.
Tag3: Der frühe Vogel fängt den Wurm ... wir sind mal wieder sehr früh unterwegs gewesen um an dem Tag viel zu schaffen und sind dann dem Gipfel von Cradle Mountain 350 Höhenmeter näher gekommen und konnten vom Marions Lookout sehr gut bei windiger Kälte den Lake Dove von oben betrachten. 13km Wanderung später haben wir uns auf den Weg nach Devonport gemacht und bei der Stadt Latrobe in einem See Schnabeltiere sehen können (siehe Bild). Um 17:00Uhr war in dem Haus in Devonport das Ende des Tages und wir haben bei Pizza und Poker den Abend genossen.
Tag4: Für mich war die Reise an dem Tag vorbei und ich bin noch nach Launceston gebracht worden aber die anderen sind noch weiter gefahren und haben noch die Ostküste mit den schönen Stränden bereist. Leider hatte ich keine Zeit mehr dafür denn ich muss in Melbourne noch eine Klausur schreiben.
Fazit: Den Tasmanischen Teufel habe ich leider nicht gesehen, den als ausgestorben geglaubten Tasmanischen Tiger auch nicht aber ein Schnabeltier in freier Wildbahn. Falls ich noch mal nach Tasmanien kommen sollte, würde ich gerne die Natur in den 20% für den Menschen unzugänglichen "Weiten" im Südwesten Tasmaniens genießen und vielleicht im Sommer an die Ostküste.

Mittwoch, 10. Juni 2009

Hobart auf Tasmanien, der Startpunkt der Tour

Wegen Nebel auf der Landebahn am Flughafen von Hobart hatte sich der Flug ein wenig verspätet und somit war ich dann erst um 10:00 in der 200000 Einwohner Hauptstadt von Tasmanien. Nachdem ich mein Hostel aufgesucht hatte, bin ich den halben Tag durch die Stadt gewandert.
An der Touristeninformation hatte ich erfahren, dass Hobart auch einen Botanischen Garten hat und habe das als mein erstes Ziel auserkoren. Auf dem Weg dort hin bin ich die "Soldiers Memorial Avenue" entlang gegangen auf der jeder Baum einen gefallenen australischen Soldaten aus dem ersten und zweiten Weltkrieg mit einem Betonsockel mit Plakette repräsentiert. Nur wenige waren so alt wie ich, einmal mehr kann ich mich glücklich schätzen den selben Weg in anderer Richtung zurück gelegt zu haben jedoch um hier zu studieren, feiern und reisen.
Nachdem ich den Botanischen Garten durchwandert habe, ging es unumgänglich über ein weiteres Kriegsdenkmal zum Hafen. Dort habe ich am Nachmittag erstmals BYO praktiziert und auf einem Schiff Fisch gegessen. (Bring Your Own = Bringe deinen eigenen ... Alkohol) Gesättigt habe ich im dunklen noch die Altstadt erkundet und dann im Hostel den Abend verbracht. Am nächsten Tag wurde ich in der Nähe des Hostels um 6:20 Uhr abgeholt um die Tour durch den Westen zu starten.