Tag1: Nach einem frühen Start um 6:20Uhr war dieser Tag ziemlich gefüllt mit der Autofahrt um von der südlichen Ostküste in Hobart zur mittleren Höhe der Westküste nach Strahan zu kommen. Die erste Station mit unserem Kleinbus (siehe
Bilder, der Bus ist eines der letzten), welcher 40cm schnorcheln konnte aber es leider nicht musste, waren die Russell Falls im
Mount Field Nationalpark. Die Wraps zum Mittagessen haben wir in der Nähe einer für Tasmanien typischen Wasserkraftanlage an einem Rastplatz zu uns genommen. Gegen 14:00 Uhr waren wir dann am Lake St. Clair (siehe
Bilder), gegen 15:00 am Franklin River und gegen 16:30 in der Bergwerkstadt Queenstown. In der Nacht haben wir in einem Haus in
Strahan an der Westküste geschlafen.
Tag2: Mit den dort geliehenen Fahrrädern sind wir zum nahe gelegenen Stadtzentrum gefahren und haben noch einen weiteren Wasserfall besichtigt. Weiter nördlich an der Westküste gab es eine relative große Fläche, die mit Sanddünen das normale Erscheinungsbild von Tasmanien geändert hatte. Dort sind wir ca. eine Stunde mit Quads in dem Sand rumgefahren. Sehr viel Spaß, jedoch mussten wir immer auf die langsamen Frauen warten, was mir aber die Gelegenheit für Fotos gegeben hat. Der See der auf meinen Bildern so spiegelglatt zu sehen ist, nennt sich Lake Mackintosh (oder so ähnlich). Nachdem wir auf dem Weg zum
Cradle Mountain fast ein Wombat überfahren hätten, konnten wir noch mal einen in der Heide aus der Ferne begutachten. Diese Nacht haben wir am Cradle Mountain in einem öffentlichen Hostel übernachtet.
Tag3: Der frühe Vogel fängt den Wurm ... wir sind mal wieder sehr früh unterwegs gewesen um an dem Tag viel zu schaffen und sind dann dem Gipfel von Cradle Mountain 350 Höhenmeter näher gekommen und konnten vom Marions Lookout sehr gut bei windiger Kälte den Lake Dove von oben betrachten. 13km Wanderung später haben wir uns auf den Weg nach
Devonport gemacht und bei der Stadt
Latrobe in einem See Schnabeltiere sehen können (siehe
Bild). Um 17:00Uhr war in dem Haus in Devonport das Ende des Tages und wir haben bei Pizza und Poker den Abend genossen.
Tag4: Für mich war die Reise an dem Tag vorbei und ich bin noch nach
Launceston gebracht worden aber die anderen sind noch weiter gefahren und haben noch die Ostküste mit den schönen Stränden bereist. Leider hatte ich keine Zeit mehr dafür denn ich muss in Melbourne noch eine Klausur schreiben.
Fazit: Den Tasmanischen Teufel habe ich leider nicht gesehen, den als ausgestorben geglaubten Tasmanischen Tiger auch nicht aber ein Schnabeltier in freier Wildbahn. Falls ich noch mal nach Tasmanien kommen sollte, würde ich gerne die Natur in den 20% für den Menschen unzugänglichen "Weiten" im Südwesten Tasmaniens genießen und vielleicht im Sommer an die Ostküste.