Montag, 11. Mai 2009

Caving = Höhlen"klettern"

Am Sonntag bin endlich mal mit dem RMIT outdoor club unterwegs gewesen und war nach einer kurzen Nacht morgens noch pünktlich am Treffpunkt. Nach 1,5 Stunden im Auto schlafend habe ich mich dann für das dreckige Höhlenklettern gerüstet. Gegen den Rat nur alte Klamotten zu tragen, habe ich mich normal angezogen und wurde zum Glück auch nicht bestraft. Die anderen Leute sind nämlich mit ihren Sachen über Steine gerutscht und da ich mir so was von Anfang an sparen wollte, musste ich zwar einige Passagen mit mehr Kraft überwinden aber sah am Ende nicht aus wie ein Schwein. Die Höhle in Labertouche, Australien (GPS Koordinaten muss ich noch mal herausfinden) ist nicht besonders schwer zu durchwandern, nur bei dem Eingang empfiehlt sich eine Strickleiter oder Seil sonst kann man die mit Reflektoren ausgebaute Höhle gut durchklettern. Diese Höhle besteht nur aus Lücken, die durch große runde aufeinander liegenden Steinen geformt wurden.
(weitere Bilder) Unter uns ist ein kleiner Bach geflossen und sorgte somit für Nässe und schwer passierbare Stellen auf Grund von glatten und rutschigen Steinen. Ganz ungefährlich war das nicht, da wir zu keiner Zeit gesichert waren und es bestimmt schon mal 3m tiefe Löcher zwischen großen Brocken gab. Es ist aber nichts passiert, niemandem. Nach dem wir nach 3 Stunden den Ausgang dieser Durchgangshöhle erreichten, gingen wir den selben Weg überirdisch in 5min zurück und machten eine Pause um zu essen.
Nun mussten wir nur noch eine Stunde durch das, von den bekannten Buschfeuern zerstörte, Gelände auf geschlossenen Straßen zurück laufen um wieder zu den Autos zu gelangen. Toller Trip bei dem man sich durch kleine Ritzen und Löcher zwengen musste aber leider kein Seil für große Schluchten brauchte.

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